Der richtige Griff - ein nicht zu unterschätzendes Detail

Beim Kauf der richtigen Pfanne ist Vieles zu beachten. Wir haben bereits über das richtige Material geschrieben und warum es sich lohnt in eine gute Pfanne zu investieren.
Ein Detail, worüber nicht viel diskutiert wird, ist der richtige Griff bei einer Bratpfanne.
Der Griff entscheidet darüber wie lange du Freude an deiner Pfanne hast und für welche Brat- und Kochmethoden deine Pfanne geeignet ist.
Man unterscheidet zwischen dem Material des Griffes und der Verbindung zwischen dem Griff und dem Pfannenkörper.

Die Befestigung

Der verschraubte Griff

Bei vielen Pfannen ist der Griff mit Schrauben an den Pfannenkörper geschraubt. Oftmals wird diese Technik bei günstigeren Modellen verwendet. Der Nachteil von Schrauben ist, dass Schrauben sich mit der Zeit lockern. Wenn man selber versucht diese Schrauben nachzuziehen, wird man leider oft enttäuscht, da sich die Windungen leicht abnutzen. 

Der geschweißte Griff

Bei manchen Eisenpfannen und Edelstahlpfannen wird der Griff durch Schweißen am Pfannenkörper befestigt. Diese Befestigungsart ist prinzipiell sehr stabil, allerdings kommt es manchmal zu Problemen bei Pfannen, die ein relativ hohes Gewicht vorweisen. Manchmal ist es da manchmal, dass die Schweißverbindung brechen kann. 

Der vernietete Griff

Wenn der Pfannenstiel oder Griff vernietet ist, bietet diese Verarbeitung die größte Stabilität. Bei dieser Methode wird ein Stück durch ein Loch zwischen dem Stiel und der Pfanne geschoben und am Ende verdickt, dies geschieht auch durch Druck am zweiten Ende. Bei einer qualitativen Verarbeitung bleibt der Griff so sehr stabil. Bei einer schlechteren Machart, kann es passieren, dass die Nieten sich leichter lösen und der Griff so zu wackeln beginnt.

Das Material

Es ist längst nicht nur die Optik entscheidend wenn es um die Entscheidung des passenden Griffes geht, schließlich bestimmt dies auch die Langlebigkeit deiner Pfanne. 

Kunststoff

Kunstoffgriffe werden häufig bei Bratpfannen verwendet. Sie werden nämlich nicht schnell heiß und sind deshalb optimal zum Kochen geeignet. Es gibt aber einen Haken: Pfannen mit Kunststoffstiel dürfen nicht in den Ofen, sonst kann der Griff schmelzen. 

Holz

Holz sieht nicht nur sehr schick und edel aus, Holz hat auch den Vorteil, dass der Griff sich nicht leicht erwärmt. Allerdings gibt es auch hier das Problem, dass Pfannen mit Holzgriff nicht in den Backofen dürfen. Bei Temperaturen ab 100 Grad kann das Holz beschädigt werden.

Edelstahl

Viele Metalle können sehr leicht heiß werden und sind deshalb nicht für Bratpfannen geeignet. Edelstahl hat hat allerdings eine niedrige Wärmeleitfähigkeit und wird daher nicht heiß bei Benutzung. Außerdem kann Kochgeschirr mit Edelstahlgriff problemlos auch in den Ofen. 
Das Kochgeschirr von Olav ist mit vernieteten Griffen aus Edelstahl versehen. Das macht die Kupferpfannen und Töpfe zu einem wahren Alltagswunder, da du sie problemlos auf dem Herd als auch im Ofen verwenden kannst, ohne, dass du dir leicht die Finger verbrennst.
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