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Die Autorin: Fiona

nach intensiver Recherche und Tests im Olav Lab eine unserer Pfannenexperten.

Unser großer Pfannenratgeber - Alle wichtigen Tipps

Du bist auf der Suche nach einer neuen Pfanne oder willst deine Kochgeschirr Ausstattung etwas upgraden?
Deine Recherche endet hiermit offiziell!

Wir wissen, wie unübersichtlich die riesige Auswahl an Pfannentypen, -materialien und -arten sein kann und wie sehr einen der Informationsüberfluss erschlagen kann. Deswegen haben wir für dich alle wichtigen Informationen, die du beim Pfannenkauf beachten solltest, in diesem Pfannen Ratgeber zusammengefasst.

Und wenn es richtig schnell gehen soll, dann springe einfach direkt zu unserer Checkliste zum Abschluss.

Unser großer Pfannenratgeber

Du bist auf der Suche nach einer neuen Pfanne oder willst deine Kochgeschirr Ausstattung etwas upgraden?
Deine Recherche endet hiermit offiziell!

Wir wissen, wie unübersichtlich die riesige Auswahl an Pfannentypen, -materialien und -arten sein kann und wie sehr einen der Informationsüberfluss erschlagen kann. Deswegen haben wir für dich alle wichtigen Informationen, die du beim Pfannenkauf beachten solltest, in diesem Pfannen Ratgeber zusammengefasst.

Und wenn es richtig schnell gehen soll, dann springe einfach direkt zu unserer Checkliste zum Abschluss.

1. Welche Pfanne für was?

Pfanne ist nicht gleich Pfanne. Inzwischen bietet der Markt verschiedenste Modelle, die für die verschiedenen Rezepte und Lebensmittel unterschiedlich gut geeignet sind. Neben Klassikern, die in keiner Küche fehlen dürfen, gibt es auch verschiedene Spezialpfannen, in denen einzelne Gerichte ganz besonders gut gelingen.

Bratpfanne oder Schmorpfanne?

Die Bratpfanne ist eigentlich der Klassiker, den wohl so ziemlich jeder in seinen Küchenschränken findet. Mit einer großen Bodenfläche und einer Höhe von etwa 4cm eignen sie sich für die meisten alltäglichen Gerichte. Der lange Griff sorgt dafür, dass die Hände geschützt werden. Durch den niedrigen Rand kann man die Speisen darin problemlos häufig wenden.

Die Schmorpfanne hat im Gegensatz zur Bratpfanne einen deutlich höheren Rand. Dadurch eignet sie sich – wie der Name schon erahnen lässt – gut für das Schmoren von beispielsweise Gemüse.

Wok Pfanne

Die Wok Pfanne macht die Vorteile eines Woks für die westliche Küche zugängig. Durch den hohen Rand ermöglicht sie unkompliziertes Pfannenwenden und Sautieren, der abgeflachte Boden lässt sie stabil auf dem Herd stehen.

Mit wenig Fett lassen sich hier insbesondere asiatische Gerichte zaubern. Auch wenn das einzigartige wok hei (das Hervorbringen des ursprünglichen Geschmacks des Gebratenen) sich nicht zu 100% erreichen lässt, so entsteht doch ein ganz besonderes Aroma in der Wok Pfanne.

Paella Pfanne

Die Paella Pfanne ist groß und kreisrund. Sie hat einen sehr flachen Rand. Beim Zubereiten von Reis sollte dieser dabei nicht mehr als vier Zentimeter hoch stehen. Geeignet ist sie je nach Durchmesser für recht große Portionen spanischer Paella.

Crêpe Pfanne

Eigentlich selbsterklärend: die Crêpe Pfanne ist in erster Linie für hauchdünne Pfannkuchen geeignet. Der flüssige Teig lässt sich durch ihren sehr flachen Rand leicht verteilen und unkompliziert wenden. Aber auch andere Gerichte können in der Crêpe Pfanne gezaubert werden. Lediglich für sehr große Portionen ist sie durch den niedrigen Rand eher weniger geeignet.

Fisch Pfanne

Durch ihre ovale, großzügige Form ist die Fischpfanne perfekt für die Zubereitung von ganzen Fischen, mit Kopf und Schwanzflosse, gedacht. Das macht ein komfortables Kocherlebnis möglich, bei dem der Fisch nicht zunächst zerteilt werden muss.

Grill Pfanne

Grillfans aufgepasst: der gerillte Boden der Grillpfanne macht tolle Ergebnisse von Grillgut möglich. Aber nicht nur für Fleischliebhaber ist dieser Pfannentyp geeignet. Denn auch Zucchinis, Auberginen und andere Gemüsearten werden auf den Rillen schön saftig gebraten. Fleisch und Fisch erhalten hier ein unvergleichbares Aroma und eine knusprige Kruste. Diese Pfannenart hält besonders hohe Temperaturen aus.

Steak Pfanne

Bei einem köstlichen Steak ist die richtige Zubereitung das A und O. Daher empfiehlt sich für echte Liebhaber eine Steak Pfanne, in der das gute Stück besonders scharf angebraten werden kann. Hier zaubert man Steaks wie vom Grill – zu jeder Jahreszeit.

...und diese Pfannen brauchst du nun

Mit den beiden zuerst genannten Pfannenarten – Schmor- und Bratpfanne - ist man in der Regel erstmal gut ausgestattet. Gerade Einsteiger sind mit diesen beiden Utensilien für alle Gerichte gewappnet.

Fortgeschrittene und leidenschaftliche Köche und Köchinnen können dann über ein Upgrade nachdenken. Eine Wok Pfanne macht Gemüsegerichte besonders schmackhaft und erlaubt, etwas mehr in Richtung asiatische Küche zu experimentieren. Für tolle „Grillergebnisse“ kann eine Grillpfanne hinzugezogen werden.

Spezialisten möchten vielleicht noch eins draufsetzen und können über die Anschaffung einer Crêpe Pfanne, einer Fischpfanne und einer Steak Pfanne nachdenken.

Letztendlich hängt es von den eigenen Vorlieben, der Ernährungsform, den Lieblingsrezepten und dem zur Verfügung stehenden Budget ab, welche Pfannentypen man benötigt. Auch schon allein mit einer hochwertigen Bratpfanne kann man tolle Ergebnisse erzielen, wenn man auf das richtige Modell setzt.

2. Welche Größe brauchst du?

Auch hier kommt es darauf an, wofür du persönlich deine Pfanne benutzen möchtest und wie viele Menschen damit versorgt werden sollen.

Während ein Single Haushalt schon mit einer 20 cm Pfanne auskommt, sollten größere Haushalte wie Paare oder Familien auf 24 cm oder 28 cm Pfannen setzen.Ein Spiegelei kannst du auch schon in einer 16 bis 18 cm Pfanne zubereiten. Pfannen über 30 cm sind eher in der Gastronomie vorzufinden. Die Standardgröße ist eigentlich 28 cm.

Bei runden Pfannen wird die Größe übrigens in Durchmesser angegeben und bezeichnet die Länge von einer Oberkante zur anderen – immer von der inneren Kante aus gemessen.

3. Welches Material für Pfannen?

Pfannenart geklärt, Größe gefunden – aber jetzt gibt es noch ein entscheidendes Qualitätsmerkmal: das Pfannenmaterial. Wir haben euch alle wichtigsten Materialien mit ihren Vor- und Nachteilen zusammengefasst.

Kupfer Pfanne

Ein hochwertiges, edles und langlebiges Material. Der große Vorteil ist die hohe Temperaturleitfähigkeit bei gleichzeitig gleichmäßiger Wärmeverteilung und einer schnellen Reaktion auf Veränderungen der Temperatur. Kupfer besitzt von allen Pfannenmaterialien die besten thermische Eigenschaften.

Jedoch ist das Material gleichzeitig recht weich und sensibel. Es oxidiert schnell und ist anfällig für Kratzer. Kupfer allein ist nicht induktionsgeeignet und gibt zudem als reines Material Kupfer in das Essen ab und reagiert auf Speisesäure. Damit eine Kupferpfanne langlebig ist, bedarf sie intensiver und sehr sorgfältiger Pflege.

Besser ist es in Kombination mit Edelstahl, wodurch das Material robuster wird, jedoch seine Eigenschaften bewahrt. Reine Kupferpfannen gehören am ehesten auf den Gasherd, da sie sich bei Hitze verformen. Da sie auf Gas gleichmäßig erhitzt werden, stellt es auf dem Gasherd kein Problem dar.

Bei Materialmixen mit Edelstahl oder Aluminium kann Kupfer auch auf allen anderen Herdarten inklusive Induktion genutzt werden.

Aluminium Pfanne

Ein günstiges, leichtes Material mit guten thermischen Eigenschaften: Aluminium. Jedoch wird Aluminium eigentlich nie rein als alleiniges Material genutzt, da es mit Lebensmitteln reagiert und sich leicht verformt. So wird es normalerweise in Verbindung mit einer Beschichtung aus PTFE oder Keramik genutzt.

Edelstahl Pfanne

Eines der robustesten Materialien: Edelstahl ist hart, pflegeleicht und rostet nicht. Jedoch besitzt Edelstahl an sich eine sehr schlechte Wärmeeigenschaft. Normalerweise sind diese Pfannen jedoch auch immer mit einem Kern aus Aluminium oder Kupfer ausgestattet, wodurch ihre thermischen Eigenschaften dennoch gut sind.

In dieser Kombination sind sie für beinahe alle Speisen geeignet, sehr widerstandsfähig und lassen sich zudem – bei entsprechendem Griff – in der Spülmaschine reinigen. Edelstahlpfannen sind geschmacksneutral und können auf allen Herdarten genutzt werden, inklusive Induktion.

Gusseiserne Pfanne

Gusseisen ist ein hitzebeständiges Material, das aus Eisen, Kohlenstoff und einem kleinen Anteil anderer Elemente besteht. Für eine gleichmäßige Wärmeverteilung muss die Gusseisenpfanne sehr dick sein – dadurch benötig sie eine längere Zeit zum Erhitzen. Gusseisen leitet sehr langsam, hält dafür die Wärme besonders gut.

Bei falscher Handhabung ist dieses Material anfällig für Rost und Risse. Gusseisen Pfannen eignen sich besonders gut für Speisen, die bei hoher Hitze zubereitet werden, ohne dabei leicht zu zerfallen. Auf Speisesäuren reagiert Gusseisen empfindlich.

Gusseisenpfannen sind vielseitig einsetzbar – für Braten wie Schmoren – und dürfen auf alle Herdarten sowie in den Backofen. Wichtig ist eine gleichmäßige Patina: diese natürliche Antihaftbeschichtung entsteht beim Einbrennen.

Kohlenstoffstahl Pfanne

Dieses Material enthält weniger Kohlenstoff als Gusseisen. Pfannen aus Kohlenstoffstahl sind relativ schwer, jedoch leichter als Gusseisenpfannen. Sie benötigen ebenfalls länger, um zu erhitzen und auch um eine gleichmäßige Hitze herzustellen.

Jedoch besitzen sie dafür eine gute Wärmekapazität. Sie sind insgesamt robuster als Gusseisenpfannen, sind aber sonst für die ähnlichen Speisen geeignet und auch ähnlich zu pflegen.

Schmiedeeisen Pfanne

Ein günstiges, robustes Material mit guter Wärmekapazität. Schmiedeeisenpfannen enthalten noch weniger Kohlenstoffanteil als Pfannen aus Kohlenstoffstahl. Sie sind zudem weniger rostanfällig und auch weniger bruchgefährdet als Gusseisen oder Kohlenstoffstahl. Jedoch dauert das Erhitzen auch bei diesem Material länger. Zudem sind Schmiedeeisenpfannen recht schwer.

4. Pfannen Materialien im Vergleich

Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit einer Pfanne bestimmt ihre Fähigkeit, Wärme zu absorbieren und freizugeben.

Je höher die Wärmeleitfähigkeit, desto schneller heizt die Pfanne sich an den kalten Stellen dies Materials auf. Da eine gleichmäßige Wärmeentwicklung und eine konstant schnelle Reaktion auf Temperaturveränderungen wünschenswert ist, ist eine hohe Leitfähigkeit wichtig für ein gutes Kocherlebnis.

Die Wärmeleitfähigkeit variiert je nach Material stark. Hier eine Übersicht der verschiedenen Metalle:

Material

Leitfähigkeit in W/m*K

Kupfer

386

Aluminium

220

Gusseisen

55

Kohlenstoffstahl

36 - 54

Geschmiedetes Eisen

59

Edelstahl

16

Jedoch sollte man bei diesen Werten beachten, dass beispielsweise Aluminium in der Regel nicht als reines Pfannenmaterial verwendet wird. Ähnliches gilt für Kupfer. Häufig kommen diese Materialien in Kombination mit beispielsweise Edelstahl vor.

Um die Wärmeleitfähigkeit einzuschätzen muss daher die tatsächliche Materialzusammensetzung geprüft werden.

Wärmekapazität

Im Gegensatz zur Wärmeleitfähigkeit beschreibt die Wärmekapazität die Wärme, die im Material gespeichert wird. Pfannen beziehungsweise Materialien mit höherer Wärmekapazität brauchen länger, um sich aufzuheizen, haben jedoch eine hohe innere Energie, wenn sie erst einmal aufgeheizt sind.

Somit verlieren sie langsamer Temperatur, wenn Wärme verringert wird. Diese Kapazität ist proportional zur Masse des Materials. Da beispielsweise die Wärmekapazität von Gusseisen oder Kupfer 1,5 mal so groß ist wie die von Aluminium, muss eine Aluminiumpfanne 1,5 mal so dick sein, um die selbe Wärmekapazität zu erreichen (bei selben Maßen).

Eisenpfannen wie zum Beispiel aus Gusseisen besitzen eine besonders hohe Wärmekapazität und eignen sich daher besonders gut für Schmorgerichte.

Temperaturleitfähigkeit

Insgesamt sind sowohl Wärmeleitfähigkeit als auch Wärmekapazität für die gleichmäßige Verteilung entscheidend. Das Maß der Temperaturleitfähigkeit gibt jedoch anschaulich Aufschluss über die Geschwindigkeit, mit der sich die Hitze in der Pfanne letztendlich ausbreitet.

Berechnet wird sie simpel durch ein Teilen der Werte der Wärmeleitfähigkeit durch die -kapazität. Nach dieser Rechnung schneiden Kupfer und reines Aluminium am besten ab, Edelstahl weist die niedrigste Temperaturleitfähigkeit auf.

Fazit: Am besten eine Mehrschicht Pfanne

Wie sich gezeigt hat, weisen Kupfer und Aluminium die besten thermischen Eigenschaften auf. Jedoch sind es sehr weiche und empfindliche Materialien. Zudem reagieren gerade diese Materialien sehr leicht mit Lebensmitteln. Edelstahl hingegen leitet zwar schlecht, ist dafür aber besonders robust.

Warum also nicht beides kombinieren? Bei sogenannten Mehrschicht Pfannen wird meist eine Kernschicht aus Kupfer oder Aluminium verwendet, welche von außen von Edelstahl ummantelt wird.

So werden gute Temperaturleitfähigkeit sowie geringe Reaktivität zusammengeführt.

5. Beschichtet oder unbeschichtet?

Eine Glaubensfrage? Nein, eigentlich eher Geschmacks- und Rezeptsache. Denn in einer gut ausgestatteten Küche dürfen sowohl beschichtete als auch unbeschichtete Pfannen Platz finden.

Beschichtete Pfannen eignen sich für Braten mit wenig oder sogar ganz ohne Fett, ohne dass etwas anklebt. Das ermöglicht gesundes und komfortables Kochen. Damit eignet sich diese Pfanne besonders gut für Fischfilets, Hühnerbrust, Eierspeisen oder Pfannkuchen.

Die unbeschichtete Pfanne benötigt Fett beim Anbraten. Sie ist super geeignet für alles, was kurzgebraten werden muss: Steaks gelingen beispielsweise besonders gut in unbeschichteten Pfannen.

Es gibt hier also kein richtig oder falsch, viel mehr kommt es auf eigene Präferenzen und auf das jeweilige Gericht an.

Pfannen wiederbeschichten?

Mit der Zeit entstehen bei regelmäßiger Verwendung deiner Pfanne kleine Kratzer. Dass sich eine Beschichtung abnutzt, lässt sich nicht vermeiden, selbst bei vorsichtiger Handhabung und sorgfältiger Reinigung.

Viele Pfannen sind heutzutage jedoch wiederbeschichtbar. Das heißt, dass du dich keineswegs von deiner Pfanne trennen musst, wenn die Beschichtung nachgelassen hat. Du kannst sie beim jeweiligen Wiederbeschichtungsservice einsenden und bekommst sie dann für kleines Geld in der Regel quasi wie neu zurück – aus alt mach neu: das schont die Ressourcen und deinen Geldbeutel.

6. Welche Pfanne für Induktion?

Normalerweise findet man einen Hinweis, ob die Pfanne für Induktion geeignet ist. Eine Regel dabei ist, dass das auf der Platte aufliegende Material magnetisch sein muss. So gut wie alle teureren Pfannen sind eigentlich induktionsgeeignet. Dazu gehören Eisenpfannen sowie Pfannen aus Edelstahl, Aluminium und Kupfer.

Übrigens kannst du auch einfach herausfinden, ob deine Pfanne für den Induktionsherd geeignet ist, indem du einen Magnet an den Boden hältst. Haftet er, ist deine Pfanne induktionsgeeignet.

Bei der Verwendung solltest du außerdem darauf achten, dass die Herdplatte mindestens so groß ist wie der Durmesser des Pfannenbodens, um sie nicht zu verformen. Außerdem sollte die extrem leistungsfähige Induktionsplatte nicht auf voller Stufe erhitzt werden.

7. Pfanne richtig reinigen

Die richtige Reinigung trägt natürlich ebenfalls zur Langlebigkeit deiner Pfanne bei. Erstmal ist es wichtig, die Pfanne bereits vor der ersten Verwendung einmal gründlich mit Wasser auszuspülen. Auch ein bisschen Spülmittel kann verwendet werden.

Grundsätzlich sind einige Pfannen spülmaschinengeeignet und andere nicht. Aber in jedem Fall ist die Reinigung per Hand die schonendere Variante. Gerade bei beschichteten Pfannen sollte nicht zu oft auf die Spülmaschine zurückgegriffen werden, um die Beschichtung nicht zusätzlich zu gefährden.

Es reicht normalerweise, die Pfanne nach der Benutzung mit warmem Wasser, etwas Spülmittel und einem Schwamm auszuwaschen. Es sollten keine Scheuerschwämme, Stahlwolle oder aggressive Spülmittel verwendet werden. Insbesondere bei beschichteten Pfannen können diese zur Abnutzung beitragen.

8. Pfanne einbrennen

Pfannen aus Stahl, Schmiedeeisen oder Gusseisen eignen sich zum Einbrennen, jedoch nur wenn sie nicht beschichtet sind, denn: Ziel des Einbrennens ist es, eine Art natürlicher Beschichtung herzustellen.

Diese sogenannte „Patina“ ist eine Antihaftschicht, die durch Öl und Hitze als Film auf der Oberfläche entsteht und dafür sorgt, dass die Pfanne über Jahrzehnte benutzt werden kann.

Bei glatten Pfannen ist es schwerer, eine stabile Patina aufzubauen, bei rauen Pfannen entsteht diese leichter und hält länger.  

Grundsätzlich wird zwischen zwei Einbrennmethoden unterschieden: das Einbrennen im Ofen sowie das Einbrennen auf dem Herd. Dabei ist das Prinzip dasselbe. Die Pfanne wird dünn mit Öl bestrichen und dann erhitzt.

Die Herdmethode geht schneller und die Patina haftet bei glatten Eisenpfannen länger. Dafür entsteht starker rauch und eine wenig ebenmäßige Patina. Bei der Ofenmethode ist diese hingegen gleichmäßig. Es entsteht wenig Rauch, dafür dauert diese Vorgehensweise länger.

 

Vorgehensweise Herdmethode:

Zunächst gut lüften und alle Fenster öffnen – diese Vorgehensweise ist geruchsintensiv. Die Schritte sind:

  1. 1. Zunächst wird die Pfanne gereinigt, gut abgetrocknet und mit Öl eingerieben. Optional kann auch der Boden eingerieben werden.

  2. 2. Pfanne auf eine passende, große Herdplatte stellen und diese auf mittlere (nicht zu hohe) Leistungsstufe einstellen.

  3. 3. Sobald sich die Pfanne verfärbt und Rauch entsteht, die Pfanne hin- und herbewegen, damit alle Teile gleichmäßig erhitzt werden. Wenn der Rauch weniger wird, Pfanne von der Platte nehmen und abkühlen lassen.

  4. 4. Der Vorgang dauert etwa 10 Minuten, je nach Herdart etwas kürzer oder länger.

  5. 5. Für eine festere, gleichmäßige Patina, Schritte wiederholen.
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  7. Übrigens: mit der Zeit entwickelt sich die Patina auch beim Braten von allein. Dafür ist es wichtig, anfangs etwas mehr Öl zu benutzten und die Pfanne nach der Benutztung nur auszuwischen.
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  9.  

Vorgehensweise Ofenmethode:

Diese Methode erfordert etwas Geduld – sie ist etwas zeitintensiv. Die Schritte sind:

  1. 1. Ofen auf etwa 250° Celsius Ober- und Unterhitze vorheizen.

  2. 2. Die Pfanne reinigen. Einfaches Auswaschen mit einer Bürste und Wasser reicht in der Regel. Vor dem Einölen die Pfanne sehr gründlich trocknen.

  3. 3. Pfanne überall mit Öl einreiben. Anschließend die Pfanne mit einem trockenen Tuch abreiben, sodass eine hauchdünne Schicht entsteht.

  4. 4. Pfanne etwa eine Stunde im Ofen lassen und anschließend abkühlen.

  5. 5. Wenn die Pfanne weitestgehend abgekühlt ist, die Oberfläche prüfen. Wenn diese noch klebrig ist, war der Ofen eventuell nicht heiß genug oder aber die Ölschicht war zu dick. Die Pfanne dann eine weitere Stunde in den Ofen geben. Bei gelungenem Einbrennen fühlt sich die Pfanne glatt an. Es können dann weitere Ölschichten aufgetragen und der Prozess kann ein- bis zweimal wiederholt werden.

 

9. Pfanne brennt an: Was tun?

Wenn bei der Zubereitung in deiner Edelstahlpfanne ständig etwas anbrennt, kann das verschiedene Gründe haben.

Einer kann eine zu gründliche Reinigung sein – ja, richtig gelesen. Die Pfanne sollte anfangs eher ausgewischt statt ausgewaschen werden. Statt Spülmittel sollte man eher auf etwas Öl zurückgreifen. Mehr zu den Tipps rund um das Herstellen einer Patina liest du im Abschnitt Einbrennen.

Außerdem gilt beim Braten in unbeschichteten Pfannen: Etwas Fett hilft viel. Achte darauf, dass das Öl heiß genug ist. Wenn ein Spritzer Wasser in der Pfanne zischt, hat es die richtige Temperatur.

10. Beschichtung hat Kratzer

Dass sich die Beschichtung mit der Zeit abnutzt, ist völlig normal – selbst die beste Beschichtung hält nicht ewig, wenn die Pfanne regelmäßig benutzt wird.

Normalerweise beeinträchtigen leichte Abnutzungen die Funktionsfähigkeit nicht. Eine starke Beschädigung der Beschichtung hingegen erschwert den sonst so komfortablen Bratvorgang. Um deine Pfanne weiterhin verwenden zu können, kannst du – wenn für dein Modell möglich – auf den Wiederbeschichtungsservice zurückgreifen. So vermeidest du Müll und kannst deine Pfanne wie neu verwenden.

11. Flecken am Pfannenboden

Flecken am Boden kannst du mit einem kleinen Spülmittelbad entfernen. Dafür einfach Wasser mit etwas Spülmittel in die Pfanne geben und das Ganze etwa eine halbe Stunde einwirken lassen. Bei starker Verschmutzung lassen sich Flecken alternativ mit Essig oder konzentrierter Zitronensäure entfernen.

Dasselbe gilt bei Kalkablagerungen. Dies empfiehlt sich jedoch nur für die unbeschichteten Pfannen, um die Beschichtung nicht abzunutzen.

12. Eingebranntes Fett loswerden

Bei eingebranntem Fett kann man Backpulver/Natron in die Pfanne einziehen lassen. Mit kleinen Kreisbewegungen bekommt man das Fett einfach entfernt. Ebenfalls effektiv gegen Fettflecken sind Edelstahlpolierpasten.

Fazit: Deine Checkliste für den Pfannenkauf


1. Welche Pfanne brauchst du?

Mit einer klassischen Bratpfanne und einer Schmorpfanne (etwas höherer Rand) bist du schon einmal sehr gut ausgestattet.

Kochbegeisterte können zudem über die Anschaffung einer Wok Pfanne und einer Grill Pfanne nachdenken.

Als Spezialist bist du mit einer Fisch, Steak oder Crêpe Pfanne für wirklich jedes Gericht gewappnet.

2. Welches Material für Pfannen?

Wenn du präzise, schnell und gleichmäßig braten möchtest, sind Pfannen aus Kupfer oder Aluminium deine erste Wahl. Am besten du entscheidest dich für einen Materialmix mit Edelstahl – so bleibt die Pfanne unkompliziert in der Handhabung und Reinigung.

Suchst du nach einer robusten Pfanne für Schmorgerichte, macht dich eine Eisenpfanne wohl am glücklichsten. Auch wenn zum Beispiel Gusseisen Pfannen sehr schwer sind, bleiben sie lange warm und sind besonders hitzebeständig.

3. Beschichtet oder unbeschichtet?

Beschichtete Pfannen sind großartig, um auch empfindliche Speisen mit wenige Fett gleichmäßig zu braten und daher besonders im Alltag eine große Hilfe. Auch eine Wiederbeschichtung der Pfanne ist mittlerweile möglich.

Unbeschichtete Pfannen benötigen mehr Fett, zaubern aber besonders starke Röstaromen, sind hitzebeständiger und eignen sich gut für kurzes und scharfes Anbraten.

4. Für welchen Herd? Induktionsgeeignet?

Wenn du einen Induktionsherd hast, sollte deine Pfanne selbstverständlich induktionsgeeignet sein. Für alle anderen Herdarten eignet sich in der Regel jede Pfanne.

Frage am besten beim Hersteller nach, wenn du dir unsicher bist, oder achte auf die Produkthinweise.

5. Wie viele Personen werden bekocht?

Welche Größe brauchst du? Kochst du für dich allein? Dann reichen vielleicht sogar 20 cm. Wenn aber die ganze Familie satt werden muss, greif lieber zu 28 oder 30 cm.

6. Spülmaschinen- oder Ofenfest?

Möchtest du deine Pfanne in der Spülmaschine reinigen oder Gerichte im Ofen zaubern? Dann achte auf diese Hinweise oder frage beim Hersteller nach.