Olavistin des Monats: Christine Helwig

21.10.2021 I Lara, Community Manager

Nichts macht uns glücklicher als zufriedene Olavisten – deswegen liegt uns die Olav Community auch so sehr am Herzen. Diese wächst seit zwei Jahren stetig und mittlerweile herrscht ein reger Austausch auf Facebook, wo man sich gegenseitig mit Erfahrungen und Tipps zur Seite steht oder uns mit Feedback und Meinungen unterstützt, immer das Beste aus uns herauszuholen.

Jeden Monat dürfen wir euch außerdem ein ganz besonderes Mitglied dieser Community vorstellen. Diesen Oktober haben wir mit Christine Helwig gesprochen. Die lebensfrohe Hobbyköchin teilt im Interview ihre Erfahrungen zu Experimentierfreudigkeit und dem Kochalltag mit Kindern mit euch.

Christine Helwig, Olavistin des Monats, im Interview

Hallo Christine! Du bist ja diesen Monat unsere Olavistin des Oktobers. Vielleicht könntest du dich einmal vorstellen?

Ich bin Christine Helwig, bin verheiratet, habe zwei, inzwischen erwachsene Kinder, einen Hund und arbeite bei der größten deutschen Versicherung. Neben dem Kochen habe ich noch viele andere Hobbies wie Sport, Musik, Zeit mit Freund:innen verbringen und in der Natur sein – besonders gerne mit meinem Hund.

Das klingt als hättest du immer viel zu tun – wie wichtig ist dir das Experimentieren beim Kochen?

Das hat sich tatsächlich über die Jahre hinweg sehr verändert. Früher als meine Kinder klein waren, war das oftmals sehr auf ihr Bedürfnisse und Vorlieben zugeschnitten. Ich wollte meine Kinder auch in das Kochen mit einbeziehen und habe daher oft einfachere Gerichte gekocht, bei denen sie mithelfen konnten. Das hat sich im Laufe der Zeit verändert – vor allem im Lockdown. Da stand ich da ohne das Essen in der Kantine, oder mal Essen bei der Mutti und habe gemerkt, dass ich einfach mehr experimentieren muss und nicht mehr nur diese Gerichte, die ich all die Jahre über gekocht habe, weiterhin kochen möchte. Ich habe viel Neues mit Köchen, Kochbüchern, Rezepten und auch mit Olav ausprobiert. Hier haben mir auch die Kochevents von Olav viel Spaß gemacht, denn da habe ich immer etwas mitgenommen. Dafür möchte ich mich hier nochmal bedanken.

Wie würdest du denn deinen Kochstil beschreiben?

Ich koche sehr gerne einfach und bin offen für alles. Ich mag die französische Küche sehr gerne, weil diese reduzierter in den einzelnen Teilen ist. Wichtig sind mir gute Produkte, die ich dann auch herausschmecke. Deswegen mag ich auch dieses Überwürzen nicht sonderlich, ich spüre einfach gerne was ich esse.

"Ich muss einfach immer einen Apfel im Haus haben."

Welche Lebensmittel dürfen in deiner Küche einfach nie fehlen?

Ich muss einfach immer einen Apfel im Haus haben – entweder ich beiße rein oder ich mache ein Müsli oder eben eine Tarte. Ich liebe Tarte in jeder Variation und mache bei Lust auf Kuchen oft einfach schnell einen Apfelkuchen.

Gibt es denn auch so ein Gericht, dass dir einfach nie gelingen mag?

So richtige Katastrophen hatte ich zum Glück nie, aber ich esse wenig Fleisch und von der Zubereitung davon bin ich nie ein großer Freund geworden. Die Klassiker wie Schnitzel und Co. gehen gut, aber es gibt noch Luft nach oben. Das ist sicher Übungssache.

Wieso hast du dich denn damals für Olav entschieden?

Das war eine Schicksalsfügung. Mich hat die kreative Art von Haya Molcho sehr begeistert, als sie auf der Bildfläche erschienen ist, und ich wollte ihr Kochbuch kaufen. Als dann das Weihnachtsangebot von Olav – Pfanne plus Kochbuch – kam, brauchte ich eh gerade eine neue Pfanne und habe mir diese dann selbst zu Weihnachten geschenkt! Und jetzt habe ich total viel Freude daran, denn mir gelingt in der Pfanne alles. Anfangs war ich gegenüber Pfannkuchen skeptisch, aber auch die klappen fantastisch. Also ich bin total überzeugt.

"Ich finde es faszinierend, wenn man eine Zwiebel schon tausend Mal gekocht hat, auf alle möglichen Arten und plötzlich so eine Zwiebel völlig neu schmeckt."

Danke dir! Du hast uns auch eines deiner Lieblingsrezepte mitgebracht – wieso ist denn genau dieses einer deiner Favoriten?

Das Rezept habe ich bei Haya Molcho entdeckt und ich finde es faszinierend, wenn man eine Zwiebel schon tausend Mal gekocht hat, auf alle möglichen Arten und plötzlich so eine Zwiebel völlig neu schmeckt. Diese Mischung aus der Zwiebel, den Bohnen und den Mandeln ist einfach fantastisch. Das war beim ersten Bissen schon für mich und meine ganze Familie ein Wow-Erlebnis.


Christine Helwig
's Lieblingsrezept: Grüner Bohnen Salat mit Zwiebeln und Mandeln

Zutaten Zubereitung

Marinade:

5g Knoblauch

12g Petersilienblättchen

15g Minze

12g Majoran

110g Olivenöl

Saft und fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

5g Agavendicksaft

Salz

Pfeffer


Salat:

40g Mandeln und/oder Pinienkerne

2-3 große rote Zwiebeln

500g grüne Bohnen

200g Räucherfisch

Salz

 

1. Olivenöl mit Zitronensaft und -schale, sowie dem Agavendicksaft verrühren. Den Knoblauch und die frischen Kräuter fein schneiden und samt Salz und Pfeffer unter die Olivenölmischung rühren.

 

2. Für den Salat den Backofen auf 165 Grad Umluft vorheizen und die Mandeln auf einem Blech ungefähr 10 bis 12 Minuten rösten, bis sie leicht braun werden. Bei Pinienkernen ist die Backzeit kürzer. Anschließend in grobe Stücke zerkleinern.

 

3. Ofentemperatur auf 220 Grad erhöhen. Nun die Zwiebel schälen und senkrecht viermal bis zum Strunk ein-, jedoch nicht durchschneiden, sodass die Zwiebel so aussieht wie auf dem Foto. Diese wird nun im Ofen 10 Minuten gegart, bis die äußeren Blätter dunkel geröstet sind und anschließend zerteilt.

 

4. Die Bohnen waschen, ungefähr 7 Minuten in Salzwasser kochen und anschließend abgegossen noch warm mit der Marinade vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

5. Bohnensalat und Zwiebeln auf Teller anrichten und mit Mandeln bestreuen und mit grob gezupften Räucherfisch dazu servieren.

 

 

Vielen Dank Christine für den Einblick in deine Kochwelt, und herzliche Gratulation zum Titel "Olavistin des Monats".

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