So essen wir im Homeoffice

28.07.2021 I Olav Editorial Team

Während noch vor dem Jahr 2020 für viele der Begriff Homeoffice oder Telearbeit ein Fremdwort war, arbeiten mittlerweile viele Menschen seit über einem Jahr im Homeoffice und dies zeigt auch Veränderungen in den verschiedenen Lebensbereichen, die damit einhergehen. Wir haben eine Meinungsumfrage zu dem Thema „Essverhalten im Homeoffice“ an Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und Schweiz durchgeführt mit erstaunlichen Ergebnissen. Im Homeoffice ernährt man sich gesünder!

Umfrage zeigt: Homeoffice führt zu gesunder Ernährung

Haushalte mit Kindern kochen mehr frisch und gesund

Fast jeder zweite Teilnehmer bemerkt einen positiven Einfluss auf sein Essverhalten seit sie sich im Homeoffice befinden. Nur 14,33% der Teilnehmer/innen geben an, dass sich ihre Mittagessen Gewohnheiten verschlechtert haben. Ein großer Trend ist beim Thema „frisch kochen“ zu bemerken. Knapp 60% kochen öfter frisch zu Mittag im Homeoffice. Die Analyse zeigt, dass 42% der Personen zwischen 30 und 39 Jahren, die in einem Haushalt mit Kindern leben, jeden Tag frisch zu Mittag kochen, seit sie nicht mehr im Büro arbeiten. Bei Personen zwischen 50 und 59 Jahren kochen 35 % öfter frisch, die Hälfte davon lebt in einem Haushalt mit dem/der Partner/in. Desto jünger die Teilnehmer/innen sind, desto unterschiedlicher sind die Ergebnisse. Im Vergleich geben nämlich nur 10% der 25-29jährigen an, länger Mittagspause zu machen und frisch zu kochen.

Im Homeoffice werden Mittagspausen länger und unregelmäßig.

Jeder Zweite isst im Büro pünktlich zwischen 11:00 und 13:00 Uhr, dies hat sich im Homeoffice deutlich geändert. 38% essen im Homeoffice immer zu unterschiedlichen Zeiten und haben keine geregelte Mittagspause mehr. Die durchschnittliche Mittagspause in der DACH Region dauert sowohl im Büro als auch im Homeoffice zwischen 30 und 60 Minuten. Allerdings verlängert im Homeoffice jeder Zehnte seine Mittagspause und macht täglich bis zu 90 Minuten Mittagspause.

„Das Bewusstsein für gesunde, selbstgekochte Gerichte ist gewachsen. Viele Teilnehmer/innen schätzen, dass sie täglich gesund kochen können und so auch in der Küche bei ihren Gerichten und Rezepten mehr experimentieren. Sie empfinden eine bessere Work-Life Balance und freuen sich über ihre verbesserte Gesundheit. Menschen nehmen sich gerne bewusst mehr Zeit, um frisch mittags zu kochen. Durch die flexible Zeiteinteilung im Homeoffice ist es möglich, sich auch länger eine Pause von seinem Arbeitsalltag zu nehmen.“

 

Häufigeres Essen durch Stress und die ständige Nähe zum Kühlschrank

Die Essgewohnheiten der Mittagspause im Homeoffice werden zwar gesünder, allerdings wird auch wesentlich mehr gegessen als im Büro. Das bestätigen 35% der Teilnehmer/innen. Jeder Zweite empfindet die Nähe zum Kühlschrank und Vorteilsschrank unvorteilhaft, weil dann öfter zu Snacks und Kleinigkeiten zwischendurch gegriffen wird. Knapp ein Fünftel lenkt sich mit Snacks von der Arbeit ab. Das betrifft besonders Personen ab 30 Jahren (81%), sie essen wesentlich mehr im Homeoffice aufgrund der Nähe zu Kühlschrank und Vorratsschrank. Doppelt so viele Frauen (67%) wie Männer (33%) essen im Homeoffice mehr, um sich von ihrem Stress und der Müdigkeit abzulenken.

„Wir bemerken, dass Homeoffice allgemein einen
guten Einfluss auf die Gesundheit hat.“

Bei Paaren steht die Gesundheit beim Mittagessen im Fokus

Ein gesundes Mittagessen ist für 40% der Teilnehmer/innen sehr wichtig. Besonders Personen in einer Partnerschaft sind an einem gesunden Lebensstil interessiert, knapp die Hälfte der Antworten wurde durch Personen die in einem gemeinsamen Haushalt mit ihrem/ihrer Partner/in wohnen, erzielt.

„Viele Teilnehmer/innen nehmen sich gerne bewusst Zeit um mit dem/der Partner/in zu kochen“, sagt Katharina Ladstätter PR & Communications Manager bei Olav. „Wir erkennen klar den Trend zu mehr Freude am Kochen, weil mehr verfügbare Zeit im Alltag vorhanden ist. Gemeinsames Kochen und Essen nimmt einen immer größer werdenden Stellwert ein.“

45% der Teilnehmer/innen kochen jeden Tag frisch und abwechslungsreich. Wer nicht täglich frisch kocht, wärmt sich gerne etwas Gekochtes des Vortages auf, das bestätigen weitere 15%. Ist mal keine Zeit zu kochen, greifen viele gerne zu einem Salat oder Smoothie. Deftige klassische Hausmannskost wie Schnitzel und Rouladen stößt mittlerweile in der Mittagspause auf Ablehnung.

„Wir bemerken, dass Teilnehmer/innen ihren Alltag durch Homeoffice komplett umstellen mussten aber feststellen, dass Homeoffice allgemein einen guten Einfluss auf die Gesundheit hat. Die Betriebskantine scheint an Beliebtheit zu verlieren und immer mehr Personen entdecken wieder ihren innerlichen Hobbykoch.“