Was ist das beste Material für Pfannen?

Autorin: Romina, Olav Editorial Team

12. Juli 2021

Autorin: Romina I Olav Editorial Team

12. Juli 2021

Was ist der Porsche unter den Pfannenmaterialien? Lieber wie ein Sternekoch in einer echten Kupfer Pfanne kochen oder standardmäßig eine Aluminium Pfanne anschaffen? Besser doch die Gusseisen Pfanne von Omi?

Lass uns raten: Du verlierst langsam den Überblick. Keine Sorge - wir sind da und liefern dir übersichtlich alle wissenswerten Dinge. Spaß vorprogrammiert.

Das Wichtigste vorweg

Gusseisen, Edelstahl, Kohlenstoffstahl und Schmiedeeisen sind sehr robuste Materialien.

Kupfer und Aluminium leiten Wärme am effizientesten.

Es gibt Materialkombinationen, die die besten Eigenschaften miteinander vereinen.

Warum über Pfannenmaterialien lesen?

In einem normalen Haushalt findet man mindestens zwei Pfannen. Eine beschichtete für den Alltag und eine unbeschichtete für spezielle Anwendungsbereiche. Trifft das auch auf dich zu?

Profiköche empfehlen allerdings seinen Küchenhaushalt um mehrere Pfannen zu erweitern, zwecks zwischen den Materialien wählen zu können. Erfahre im weiteren Verlauf alles über Pfannen aus Aluminium, Kupfer, Schmiedeeisen und co.

Nach diesem Guide wirst du die ideale Pfanne für dich gefunden haben - Versprochen. Du glaubst uns nicht? Wenn du nach diesem Artikel immer noch unschlüssig bist, beraten wir dich gerne: hello@myolav.com.

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Ganz einfach: Dein Gericht ist nur so gut, wie die Pfanne in der es zubereitet wird. Wie gut eine Pfanne ist - das hängt letztendlich von ihrem Material und dessen Eigenschaften ab. Gusseisen, Edelstahl, Aluminium und Kupfer sind die gängigen Pfannenmaterialien - und sie unterscheiden sich gewaltig in Wärmeleitfähigkeit, Wärmespeicherung, aber auch der Pflege und dem Umgang.

Nach diesem Guide wirst du die ideale Pfanne für dich gefunden haben - Versprochen. Du glaubst uns nicht? Wenn du nach diesem Artikel immer noch unschlüssig bist, beraten wir dich gerne: hello@myolav.com.

Für das bessere Verständnis

Alltagstauglichkeit: Hier beurteilen wir, wie gut die Pfanne für den alltäglichen Gebrauch geeignet ist. Reagiert das Material mit säurehaltigen Speisen oder liegt schwer in der Hand, gilt es eher nicht als alltagstauglich.

Wärmeleitfähigkeit: Die Wärmeleitzahl beschreibt die Geschwindigkeit, mit der sich die Wärme in einem Material ausbreitet. Bei einer hohen Wärmeleitfähigkeit wird die Pfanne schneller heiß.

Wärmespeicherung: auch Wärmekapazität genannt, beschreibt wie gut die thermische Energie (Wärme) aufgenommen und gespeichert wird. Nicht jedes Material eignet sich als Speichermedium, daher kann die Wärmespeicherung stark variieren.

Temperaturleitfähigkeit: Dieser Wert beschreibt, wie schnell ein Material auf Temperaturveränderung reagiert und diese umsetzen kann. Je besser die Temperaturleitfähigkeit ist, desto schneller spürst du Veränderungen der Herdeinstellungen.

Gusseisen Pfanne

  1. Beispiel: Gusseisen Pfanne

  1. Eine Gusseisen Pfanne wird, wie der Name es schon verrät, aus Eisen gegossen. Gusseisen ist ein robustes und beständiges Material, allerdings etwas schwerer als herkömmliche Pfannen.

        1. Wärmeleitfähigkeit           ••○○○
    1. Aufheizzeit                         ○○○○
    2. Wärmespeicherung          •••••
    3. Temperaturleitfähigkeit    ••○○○
        1. Alltagstauglichkeit             ••
          Pflegeleichtigkeit              ••

Pro

+ sehr hitzebeständig

+ extrem robust

+ gute Wärmespeicherung

+ gleichmäßige Wärmeverteilung

Contra

- sehr schwer

- lange Aufheizzeit

- keine Präzision

- Säurehaltiges reagiert mit Eisen

Pro

+ sehr hitzebeständig

+ extrem robust

+ gute Wärmespeicherung

+ gleichmäßige Wärmeverteilung

Contra

- sehr schwer

- lange Aufheizzeit

- keine Präzision

- Säurehaltiges reagiert mit Eisen

Wofür eignet sich eine Gusseisen Pfanne?

Wenn du gerne auf hoher Hitze kochst, ist hier eine gusseiserne Pfanne genau das richtige. Gusseisen kann Hitze gut aufnehmen und speichert diese sogar. Außerdem wird die Wärme gleichmäßig verteilt und in alle Bereiche der Pfanne abgegeben. Auf hoher Hitze werden Kartoffeln, Reis und Schmorgerichte zubereitet und es können Röstaromen kreiert werden.

Wie reinige ich eine Gusseisen Pfanne?

An der Stelle ist es wichtig zu sagen, dass Gusseisen Pfannen nicht in der Spülmaschine gereinigt werden dürfen. Besonders wenn sich die natürliche Antihaftbeschichtung (Patina) gebildet hat, muss man die Pfanne vorsichtig mit warmen Wasser und einer Spülbürste waschen. Bei hartnäckigen Rückständen kann man die Pfanne ebenso gut über Nacht einweichen oder mit Wasser auskochen.

Wie gehe ich mit einer Gusseisen Pfanne um?

Hier wird es kurz chemisch: Da Säurehaltiges mit Eisen reagiert, solltest du auf das Kochen mit folgenden Lebensmitteln verzichten: Tomaten, Essig und Wein. Zur Folge entsteht ein metallischer Geschmack - eine Gesundheitsgefahr besteht allerdings nicht.

Glücklicherweise sind Gusseisen Pfannen sehr robust und Kratzer in der Oberfläche beeinflussen nicht die Qualität des Bratens. Gib einfach zusätzlich Öl auf die betroffenen Stellen, damit sich kein Rost bilden kann. Ehrlich: je mehr, desto besser.

Da gusseiserne Pfannen recht schwer sind, benötigt man etwas Übung im Umgang mit den unhandlichen Pfannen.

Ist eine Gusseisen Pfanne induktionsgeeignet?

Gusseisen ist ein magnetisches Material und daher ideal für das Kochen auf Induktionsherden geeignet. Zusätzlich können eisenbasierte Pfannen unbedenklich auf allen anderen Herdarten verwendet werden.

Passt eine Gusseisen Pfanne zu mir?

  •  
  • 1. Habe ich bereits Kocherfahrung und Übung?
  •  
  • 2. Kann ich mit schweren und unhandlichen Kochutensilien umgehen?
  •  
  • 3. Suche ich eine Pfanne, die besonders hitzebeständig ist und Wärme sp?
  •  
  • 4. Kann ich beim Braten auf Präzision verzichten?
  •  

Aluminium Pfanne

  1. Beispiel: Aluminium Pfanne

    1. Aluminium ist ein sehr bekanntes Pfannenmaterial, weil es leicht, besonders einfach zu handhaben ist und dabei Wärme gut leitet. In den meisten Fällen sind Aluminium Pfannen beschichtet und lassen sich so vielfältig einsetzen. Oft handelt es sich um sogenannte Aluguss Pfannen, die Aus Aluminum gegossen werden und in der Produktion somit extrem günstig sind.
    1. Wärmeleitfähigkeit           •••○○
    2. Aufheizzeit                         •••○○
    3. Wärmespeicherung          •••○○
    4. Temperaturleitfähigkeit    •••○○
    5. Alltagstauglichkeit             ••••• 
    6. Pflegeleichtigkeit               •••

Pro

+ sehr leicht

+ gute Temperaturleitfähigkeit

+ gute Wärmeleitung

+ vielseitig einsetzbar

Contra

- empfindliche Oberfläche

- nicht hitzebeständig

- Kratzer beeinflussen Performance

Pro

+ sehr leicht

+ gute Temperaturleitfähigkeit

+ gute Wärmeleitung

+ vielseitig einsetzbar

Contra

- empfindliche Oberfläche

- nicht hitzebeständig

- weiches Material verformt sich schnell

- Kratzer beeinflussen Performance

Wofür eignet sich eine Aluminium Pfanne?

Da eine Aluminium Pfanne meist mit einer Beschichtung versehen ist, kann diese vielseitig eingesetzt werden. So eignen sich wunderbar empfindliche Eierspeisen oder das schonende Garen von Gemüse, Fisch und Pfannkuchen.

Wie reinige ich eine Aluminium Pfanne?

Ob eine Aluminium Pfanne in die Spülmaschine darf, hängt oft vom Hersteller selbst ab. Meist lautet die Devise, die Pfanne per Hand zu spülen. Am besten eignet sich ein Schwamm mit schonendem Spülmittel.

Damit die Beschichtung nicht irgendwann in Fetzen von der Pfanne hängt, raten wir von aggressiven Reinigungsmitteln sowie Stahlwolle ab.

Wie gehe ich mit einer Aluminium Pfanne um?

Alle Piraten mit Hakenhand einmal kurz aufpassen: Spitze und metallische Gegenstände dürfen nicht in die Berührung mit der empfindlichen Beschichtung kommen. Sobald Kratzer in der Pfanne entstehen, ist der Antihafteffekt nicht mehr hundertprozentig gegeben.

Auch solltest du berücksichtigen, die Pfanne und besonders die Beschichtung nicht zu hoher Hitze auszusetzen. Die Beschichtung kann schnell überhitzen und sich im schlechtesten Fall lösen. Ratsam im Umgang ist das Kochen auf niedriger und mittlerer Hitze, ganz nach dem Motto “weniger ist mehr”.

Ist eine Aluminium Pfanne induktionsgeeignet?

Bei Induktionsfeldern wird ein elektromagnetisches Feld erzeugt, wodurch Hitze an die Pfanne gegeben werden kann. Aluminium selbst hat einen zu geringen elektrischen Widerstand und ist nicht induktionsgeeignet.

Passt eine Aluminium Pfanne zu mir?

  •  
  • 1. Muss meine Pfanne besonders hitzebeständig sein?

2. Ist mit eine schnelle Aufheizzeit wichtig?

3. Suche ich nach einer leichten Pfanne?

  • 4. Möchte ich eine vielseitig einsetzbare Pfanne?

Kupfer Pfanne

  1. Beispiel: Kupfer Pfanne

    1. Kupfer ist das bestleitenste Material und kann Temperaturveränderungen schnell aufnehmen. Besonders in der Sterneküche werden Kupferpfannen eingesetzt. Da Kupfer in der Verarbeitung sehr komplex ist, liegen die Kosten von Kupfer Pfannen im hochpreisigen Bereich.

Wärmeleitfähigkeit           •••••
Aufheizzeit                         •••••
Wärmespeicherung          ••○○
Temperaturleitfähigkeit    •••••
Alltagstauglichkeit           
Pflegeleichtigkeit              ••

Pro

+ hohe Präzision

+ extrem schnelles Aufheizen

+ leitet Wärme am besten

+ gleichmäßige Wärmeverteilung

Pro

+ hohe Präzision

+ extrem schnelles Aufheizen

+ sehr gute Wärmeleitung

+ gleichmäßige Wärmeverteilung

Contra

- etwas schwerer als Aluminium

- leichte Überhitzung

- pures Kupfer ist pflegeanfällig

- pures Kupfer nicht induktionsgeeignet

Contra

- etwas schwerer als Aluminium

- leichte Überhitzung

- pures Kupfer ist pflegeanfällig

Wofür eignet sich eine Kupfer Pfanne?

Ambitionierte Köche können in der Pfanne vielfältige Gerichte zubereiten. Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit kann die Hitze direkt an das Bratgut abgegeben werden und so gelingen Steak, Fisch und Saucen besonders gut.

Kupfer trifft genau ins Schwarze: Das Besondere ist das gezielte und präzise Anbraten. Die Temperaturen werden ohne Zeitverzögerung an das Bratgut abgegeben, was ein intuitives Kochen ermöglicht. Diese thermisch idealen Gegebenheiten machen Kupfer zum Allrounder für alle Gerichte.

Kupfer Pfannen können zudem auch beschichtet sein und eignen sich so ideal für den alltäglichen Gebrauch. Trotz hoher Wärmeleitung kann man durch die Antihaftbeschichtung und der gleichmäßigen Wärmeverteilung auch empfindliches Bratgut wie Eierspeisen zubereiten. Heißt das, zuhause kochen wie in einer Sterneküche? Genial.

Wie reinige ich eine Kupfer Pfanne?

Kupfer ist ein vergleichsweise weiches Material, so entstehen leichter Kratzer oder Verformungen. Verwende bei der täglichen Wäsche lediglich Spülmittel und warmes Wasser.

Bei beschichteten Kupferpfannen gilt es eine vorsichtige Hand walten zu lassen: von einer Reinigung in der Spülmaschine ist abzuraten.

Gute Nachrichten gibt es trotzdem - sobald Kupfer mit Edelstahl kombiniert und davon ummantelt wird, kann man eine kupferhaltige Pfanne auch in den Geschirrspüler geben.

Wie gehe ich mit einer Kupfer Pfanne um?

Kupfer leitet Hitze 20mal schneller als Pfannen aus Edelstahl. Da die Hitze so intensiv an das Bratgut abgegeben wird, sollte man nicht auf zu hoher Flamme braten.

“Sparsamkeit ist eine gute Einnahme.”, sagte schon Sokrates. Oft reichen Herdeinstellungen bis zur mittleren Stufe aus. Kupfer reagiert sofort auf thermische Veränderung und so kann man bereits bei niedriger Herdeinstellung wunderbare Bratergebnisse erzielen. Du kannst mit einer Kupferpfanne also auch Energie sparen, da du durchweg mit niedrigerer Herdeinstellung arbeitest.

Kupfer kann viel Hitze aufnehmen und aufbauen. Wenn du Bratgut in die Kupfer Pfanne legst, kühlt sie daher nicht aus. Nimmst du die Pfanne jedoch vom Herd diffundiert die Hitze durch die hohe Wärmeleitfähigkeit in die Umgebung - die Pfanne kühlt schneller ab.

Ist eine Kupfer Pfanne induktionsgeeignet?

Das reine Material Kupfer selbst hat einen zu geringen elektrischen Widerstand und ist nicht induktionsgeeignet. Daher muss Kupfer mit anderen Materialien kombiniert werden, damit ein Magnetfeld entsteht..

Passt eine Kupfer Pfanne zu mir?

1. Ist mir hohe Präzision beim Braten wichtig?

  • 2. Suche ich nach einer Pfanne mit kurzer Aufheizzeit?


3. Ist mir eine gleichmäßige Wärmeverteilung wichtig?

4. Bin ich bereit, für Profikochgeschirr mehr Geld auszugeben?

Edelstahl Pfanne

  1. Beispiel: Edelstahl Pfanne

    1. Edelstahl ist ein hochwertiges Material und in seinen Gegebenheiten sehr robust und hart. Edelstahl an sich hat eine schlechte Wärmeleitung und Hitze wird nur langsam aufgenommen, daher wird Edelstahl oft in Kombination mit anderen Metallen verwendet.

Wärmeleitfähigkeit           ○○
Aufheizzeit                         ○○
Wärmespeicherung          ••○○
Temperaturleitfähigkeit    ••○○
Alltagstauglichkeit           
Pflegeleichtigkeit              •••

Pro

+ extrem robust

+ sehr pflegeleicht

+ sehr hitzebeständig

+ rostfrei

Pro

+ extrem robust

+ sehr pflegeleicht

+ sehr hitzebeständig

+ rostfrei

Contra

- schlechte Wärmeleitung

- keine einfache Handhabung

- schlechte Temperaturleitfähigkeit

- recht schwer

Contra

- schlechte Wärmeleitung

- keine einfache Handhabung

- schlechte Temperaturleitfähigkeit

- recht schwer

Wofür eignet sich eine Edelstahl Pfanne?

Bei Edelstahl Pfannen wird das Bratgut ohne Beschichtung direkt auf dem blanken Metall gebraten. Es ist mehr Öl nötig, damit die Speisen nicht am Boden festhaften. Bei richtiger Verwendung und der idealen Menge an Öl lassen sich vielseitige Gerichte in einer Edelstahl Pfanne zubereiten.

So kannst du hier Fleisch und Kartoffeln auf hoher Hitze braten. Ähnlich wie bei der Gusseisen Pfanne bildet sich nach einiger Zeit eine natürliche Antihaftbeschichtung (Patina), das wird als Einbrennen bezeichnet.

Wie reinige ich eine Edelstahl Pfanne?

Solange der Hersteller dies vorgibt, kann eine Edelstahl Pfanne in der Spülmaschine gereinigt werden. Sobald sich allerdings die sogenannte Patina gebildet hat, muss die Edelstahl Pfanne mit der Hand gespült werden.

Allgemein gehören Edelstahlpfannen zu den pflegeleichten und robusten Pfannen. Sie sind nahezu unzerstörbar und lediglich kann sich über längere Zeit eine regenbogenartige Verfärbung bilden. Hier handelt es sich allerdings um ein optisches Phänomen und die Performance wird nicht beeinträchtigt.

Wie gehe ich mit einer Edelstahl Pfanne um?

Im Umgang muss man sich bei Edelstahl Pfannen nicht an viel halten. Sie verträgt hohe Temperaturen und Fleisch gelingt wunderbar inklusive Röstaromen.

Was jetzt plötzlich diese Patina und Einbrennen ist, kannst du hier genauer nachlesen. Spoiler: du hast die Möglichkeit dir eine eigene Antihaftbeschichtung zu erschaffen, cool oder?

Ist eine Edelstahl Pfanne induktionsgeeignet?

Pfannen aus Edelstahl sind induktionsgeeignet, weil sie aus ferromagnetischem Material bestehen und ein Magnetfeld mit der Herdplatte erzeugen können.

Passt eine Edelstahl Pfanne zu mir?

1. Suche ich eine pflegeleichte Pfanne?

  • 2. Möchte ich Speisen auf hoher Temperatur anbraten?


3. Kann ich ohne gegebene Antihaftbeschichtung kochen?

Keramik Pfanne

Keramik Pfannen sind irreführenderweise nicht aus Keramik gefertigt. Hier ist von einer Art der Beschichtung die Rede. In Wahrheit handelt es sich um eine Pfanne bestehend aus Leichtmetallen.

Wenn du mehr über Beschichtungen allgemein lesen möchtest, findest du hier unseren Artikel zu Beschichtungen.

Keramik Pfannen sind irreführenderweise nicht aus Keramik gefertigt. Hier ist von einer Art der Beschichtung die Rede. In Wahrheit handelt es sich um eine Pfanne bestehend aus Leichtmetallen (meist Aluminium oder Edelstahl).

Kohlenstoffstahl Pfanne

    1. Kohlenstoffstahl ist eine Art Stahl, bei der der Hauptbestandteil Eisen mit Kohlenstoff als Nebenbestandteil ergänzt wird. Das Material ist hart und demnach relativ schwer.
    1. Wärmeleitfähigkeit           ••○○
    2. Aufheizzeit                         ○○
    3. Wärmespeicherung          ••••
    4. Temperaturleitfähigkeit    ••○○
    5. Alltagstauglichkeit           
    6. Pflegeleichtigkeit              •••
    7.  
  1. Beispiel: Kohlenstoffstahl Pfanne

Pro

+ extrem robust

+ sehr pflegeleicht

+ sehr hitzebeständig

+ rostfrei

Contra

- schlechte Wärmeleitung

- keine einfache Handhabung

- schlechte Temperaturleitfähigkeit

- recht schwer

Pro

+ extrem robust

+ sehr pflegeleicht

+ sehr hitzebeständig

+ rostfrei

Contra

- schlechte Wärmeleitung

- keine einfache Handhabung

- schlechte Temperaturleitfähigkeit

- recht schwer

Wofür eignet sich eine Kohlenstoffstahl Pfanne?

Ähnlich wie gusseiserne Pfannen können Kohlenstoffstahl Pfannen hohen Temperaturen standhalten und so kannst du Steak, Bratkartoffeln oder Schmorgemüse in der Pfanne scharf angebraten.

Sobald die Pfanne erhitzt ist, besteht eine gute Wärmekapazität und du kannst konstant auf hoher Hitze braten.

Wie reinige ich eine Kohlenstoffstahl Pfanne?

Bei Kohlenstoffstahl Pfannen ist ähnlich wie bei gusseisernen und Edelstahl Pfannen von der Reinigung im Geschirrspüler abzuraten.

Bei dem robusten Material kannst du problemlos zu einem Schwamm und schonenden Spülmittel greifen und die groben Rückstände lassen sich einfach entfernen. Bei hartnäckigen Speiseresten kannst du ebenso Wasser mit Spülmittel aufkochen oder die Pfanne optional über Nacht einweichen.

Wie gehe ich mit einer Kohlenstoffstahl Pfanne um?

Bei der Benutzung sollte genügend Öl verwendet werden, damit das Bratgut nicht an der Oberfläche haften bleibt. Auch hier bildet sich auf der Stahloberfläche eine natürliche Antihaftbeschichtung, die sogenannte Patina.

Beim Erhitzen muss man etwas Geduld mitbringen, denn Kohlenstoffstahl Pfannen benötigen länger zum erhitzen bis die gleichmäßige Wärmeverteilung gegeben ist.

Da das Material relativ schwer ist, fordert es im Umgang etwas mehr Kraft - Hulk? - und Übung.

Ist eine Kohlenstoffstahl Pfanne induktionsgeeignet?

Alle Stahlbasierten Metalle können ein ferromagnetisches Energiefeld erzeugen und eignen sich ideal für Induktionsherde..

Passt eine Kohlenstoffstahl Pfanne zu mir?

  • 1. Bin ich auf eine schwere und wuchtige Pfanne eingestellt?
  •  
  • 2. Möchte ich auf hohen Temperaturen braten?
  •  
  • 3. Kann ich meine Pfanne einbrennen?
  •  
  • 4. Bin ich mit unbeschichteten Pfannen vertraut und geübt?

Schmiedeeisen Pfanne

  1. Beispiel: Schmiedeeisen Pfanne

    1. Last but not least: Eine Schmiedeeisen Pfanne gehört zur Familie der Eisenpfannen und enthält weniger Kohlenstoff als Kohlenstoffstahl Pfannen. Einfacher gesagt: sie ist sehr robust und von den Kosten liegt sie im günstigeren Bereich.
    1. Wärmeleitfähigkeit           •••○○
    2. Aufheizzeit                         ○○
    3. Wärmespeicherung          •••
    4. Temperaturleitfähigkeit    ○○
    5. Alltagstauglichkeit           
    6. Pflegeleichtigkeit              

Pro

+ sehr robust

+ gute Wärmekapazität

+ sehr hitzebeständig

+ extrem langlebig

Pro

+ sehr robust

+ gute Wärmekapazität

+ sehr hitzebeständig

+ extrem langlebig

Contra

- keine einfache Handhabung

- langes Aufheizen

- reagiert mit säurehaltigen Speisen

- leitet Temperatur schlecht

Contra

- keine einfache Handhabung

- langes Aufheizen

- reagiert mit säurehaltigen Speisen

- leitet Temperatur schlecht

Wofür eignet sich eine Schmiedeeisen Pfanne?

Diese Art der Pfanne ist sehr stabil und langlebig. Die Wärmeverteilung verläuft ideal und die eisenbasierte Pfanne kann hohen Temperaturen gut standhalten. Demnach kannst du Fleisch, Fisch und Gemüse scharf und knusprig anbraten und es entstehen leckere Röstaromen.

Verzichte auf Speisen mit viel Fruchtsäure, wie Tomaten und Essig, da Eisen von Fruchtsäuren angegriffen wird. Es kann ein metallischer Geschmack ins Essen gelangen - ein Gesundheitsrisiko besteht allerdings nicht.

Wie reinige ich eine Schmiedeeisen Pfanne?

Die Schmiedeeisen Pfanne sollte zum Reinigen nicht in die Spülmaschine gegeben werden. Zwar ist sie robuster als eine Gusseisen Pfanne und es entstehen weniger Risse, jedoch sollte eine schonende Handwäsche gewählt werden.

Grobe Rückstände lassen sich einfach mit warmen Wasser und Spülmittel entfernen. Abzuraten sind von aggressiven oder säurehaltigen Reinigungsmitteln. Sollten hartnäckige Speisereste zurück bleiben, kannst du die Pfanne über Nacht einweichen.

Wie gehe ich mit einer Schmiedeeisen Pfanne um?

Schmiedeeiserne Pfannen sind allgemein sehr robust und langlebig - nur bei der Reinigung sollte auf eine schonende Umgangsweise geachtet werden.

Sobald die Pfanne aufgeheizt ist, ist eine wunderbare Wärmeverteilung gegeben und es lassen sich Lebensmitteln scharf und heiß anbraten. Neben säurehaltigen Speisen kann nahezu alles in einer Schmiedeeisen Pfanne zubereitet werden.

Ist eine Schmiedeeisen Pfanne induktionsgeeignet?

Ähnlich wie bei Gusseisernen Pfannen gilt auch für Schmiedeeisen Pfannen die ideale Voraussetzung für Induktionsherde.

Passt eine Schmiedeeisen Pfanne zu mir?

  • 1. Suche ich nach einer robusten und langanhaltenden Pfanne?
  •  
  • 2. Möchte ich Speisen auf hohen Temperaturen anbraten?
  •  
  • 3. Kann ich auf säurehaltige Speisen in der Pfanne verzichten?
  •  
  • 4. Suche ich nach einer günstigen Pfanne?
  •  

Exkurs: Thermische Eigenschaften in Kochgeschirr

Wenn wir von den thermischen Eigenschaften von Kochgeschirr sprechen, benutzen wir oft die Worte Wärme (z.B. Wärmeleitfähigkeit, Wärmekapazität) und Temperatur (z.B. Temperaturleitfähigkeit). Umgangssprachlich werden die beiden Begriffe oft synonym verwendet, in der Physik bezeichnen beide Begriffe aber unterschiedliche Größen. Im folgenden erklären wir dir den Unterschied.

Wärme

Unter dem umgangssprachlichen Begriff Wärme versteht man in der Physik in erster Linie eine Form von Energie, namentlich die Wärmeenergie oder auch thermische Energie - wir nutzen “Wärme” im Folgenden als bedeutungsgleichen Begriff.

Wärmeenergie wird zwischen zwei Objekten in näherer Umgebung ausgetauscht. Dabei wird die Wärmeenergie von einem heißen Objekt an ein kaltes Objekt übertragen. Es findet also ein Energieaustausch zwischen den beiden Körpern statt. Im Bezug auf Pfannen heißt das, z.B. Wärmeenergie von der heißen Herdplatte wird an die kältere Pfanne übertragen oder z.B. auch von der heißen Pfanne an die kalte Umgebungsluft.

Da Energieaustausch einen Prozess darstellt, ist Wärme(-energie) als Prozessgröße und nicht als Zustandsgröße eines Körpers zu verstehen. Dies widerspricht der umgangssprachlichen Nutzung des Begriffs Wärme, wobei Wärme oft mit Temperatur gleichgesetzt wird. Die Einheit in der Wärmeenergie gemessen wird, ist Joule (J) und nicht wie vielleicht anzunehmen Grad Celsius.

Mit diesem Wissen können wir nun tiefer in die Materie einsteigen und möchten dir im Folgenden die Begriffe Wärmeleitfähigkeit und Wärmeleitung im Allgemeinen etwas näher bringen.

Wärme

Unter dem umgangssprachlichen Begriff Wärme versteht man in der Physik in erster Linie eine Form von Energie, namentlich die Wärmeenergie oder auch thermische Energie - wir nutzen “Wärme” im Folgenden als bedeutungsgleichen Begriff.

Wärmeenergie wird zwischen zwei Objekten in näherer Umgebung ausgetauscht. Dabei wird die Wärmeenergie von einem heißen Objekt an ein kaltes Objekt übertragen. Es findet also ein Energieaustausch zwischen den beiden Körpern statt. Im Bezug auf Pfannen heißt das, z.B. Wärmeenergie von der heißen Herdplatte wird an die kältere Pfanne übertragen oder z.B. auch von der heißen Pfanne an die kalte Umgebungsluft.

Da Energieaustausch einen Prozess darstellt, ist Wärme(-energie) als Prozessgröße und nicht als Zustandsgröße eines Körpers zu verstehen. Dies widerspricht der umgangssprachlichen Nutzung des Begriffs Wärme, wobei Wärme oft mit Temperatur gleichgesetzt wird. Die Einheit in der Wärmeenergie gemessen wird, ist Joule (J) und nicht wie vielleicht anzunehmen Grad Celsius (°C).

Mit diesem Wissen können wir nun tiefer in die Materie einsteigen und möchten dir im Folgenden die Begriffe Wärmeleitfähigkeit und Wärmeleitung im Allgemeinen etwas näher bringen.

Temperatur

Die Temperatur bezeichnet den thermischen Zustand von Körpern und wird in Grad Celsius angegeben. Diese Temperatur gibt an, wie heiß oder kalt ein Objekt ist. Gemessen wird Temperatur mit einem Thermometer oder Temperatursensoren. Dabei wird die Temperatur anhand der Teilchenwanderung in einem Körper bestimmt. Je mehr Teilchen daher in einem Körper wandern und je schneller sich diese bewegen, desto höher misst die Temperatur.

Spannend ist, dass zwischen Wärme(-energie) und Temperatur in der Regel eine Wechselwirkung besteht. Wenn zwei Körper (Herdplatte und Pfanne) eine unterschiedliche Temperatur haben, nimmt der Körper mit niedriger Temperatur (Pfanne) die Wärme des anderen Körpers (Herdplatte) auf, bis beide Objekte dieselbe Temperatur aufweisen.

Dabei wird die fließende Wärmeenergie nicht immer eins zu eins in Temperatur umgesetzt. Wenn also Wärmeenergie in gefrorenes Wasser geleitet wird, fängt dieses an zu schmelzen. Die Temperatur ändert sich allerdings nicht. Daher resultiert nicht jeder Austausch von Wärmeenergie zwischen zwei Objekten in der gleichen Temperatur.

Temperatur

Die Temperatur bezeichnet den thermischen Zustand von Körpern und wird in Grad Celsius angegeben. Diese Temperatur gibt an, wie heiß oder kalt ein Objekt ist. Gemessen wird Temperatur mit einem Thermometer oder Temperatursensoren. Dabei wird die Temperatur anhand der Teilchenwanderung in einem Körper bestimmt. Je mehr Teilchen daher in einem Körper wandern und je schneller sich diese bewegen, desto höher misst die Temperatur.

Spannend ist, dass zwischen Wärme(-energie) und Temperatur in der Regel eine Wechselwirkung besteht. Wenn zwei Körper (Herdplatte und Pfanne) eine unterschiedliche Temperatur haben, nimmt der Körper mit niedriger Temperatur (Pfanne) die Wärme des anderen Körpers (Herdplatte) auf, bis beide Objekte dieselbe Temperatur aufweisen.

Dabei wird die fließende Wärmeenergie nicht immer eins zu eins in Temperatur umgesetzt. Wenn also Wärmeenergie in gefrorenes Wasser geleitet wird, fängt dieses an zu schmelzen. Die Temperatur ändert sich allerdings nicht. Daher resultiert nicht jeder Austausch von Wärmeenergie zwischen zwei Objekten in der gleichen Temperatur.

Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit bestimmt die Ausbreitung der Wärme innerhalb eines Körpers. Allgemein gilt, je mehr freie Elektronen ein Körper enthält, desto schneller kann sich der Körper aufheizen bzw. durch Wärmeenergie seine Temperatur erhöhen.

Metalle leiten vergleichsweise sehr gut, weil sie viele freie Elektronen enthalten, welche für die Wärmeleitung verantwortlich sind. Freie Elektronen sorgen also dafür, dass sich die Wärmeenergie schnell ausbreiten kann und sich die Temperatur gleichmäßig und schnell ändert.

Die Wärmeleitfähigkeit bestimmt ebenso wie gut die Wärmeenergie wieder abgegeben wird. Diese Abgabe erfolgt zum einen direkt an das Bratgut, aber z.B. auch an die Umgebungsluft.

Weist ein Metall eine hohe Wärmeleitung auf, bedeutet das, Wärme kann sich schneller ausbreiten und wird demzufolge schneller an das Bratgut abgegeben.

Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit bestimmt die Ausbreitung der Wärme innerhalb eines Körpers. Allgemein gilt, je mehr freie Elektronen ein Körper enthält, desto schneller kann sich der Körper aufheizen bzw. durch Wärmeenergie seine Temperatur erhöhen.

Metalle leiten vergleichsweise sehr gut, weil sie viele freie Elektronen enthalten, welche für die Wärmeleitung verantwortlich sind. Freie Elektronen sorgen also dafür, dass sich die Wärmeenergie schnell ausbreiten kann und sich die Temperatur gleichmäßig und schnell ändert.

Die Wärmeleitfähigkeit bestimmt ebenso wie gut die Wärmeenergie wieder abgegeben wird. Diese Abgabe erfolgt zum einen direkt an das Bratgut, aber z.B. auch an die Umgebungsluft.

Weist ein Metall eine hohe Wärmeleitung auf, bedeutet das, Wärme kann sich schneller ausbreiten und wird demzufolge schneller an das Bratgut abgegeben.

Wärmekapazität

Die Wärmekapazität ergibt sich aus der zunehmenden und abnehmenden Wärmeenergie sowie der daraus resultierenden Temperaturänderung. 

Berechnet wird dabei wie viel Wärmeenergie einem Material hinzugefügt werden muss, damit es sich um 1 Kelvin (K) erwärmt. Kelvin wird vor allem in der Naturwissenschaft zur Angabe von Temperaturen verwendet und kennzeichnet in unserem Fall die Basiseinheit der thermodynamischen Temperatur.

Die spezifische Wärmekapazität definiert die Fähigkeit eines Stoffes, thermische Energie zu speichern.

Oft wird Wärmekapazität als Wärmespeicherung bezeichnet und besonders Metalle unterscheiden sich in ihren Wärmekapazitäten. Im Umkehrschluss kann man sagen, sofern Materialien eine hohe Wärmekapazität haben, kann mehr Energie aufgenommen werden und das Material würde länger heiß bleiben.

Kupfer beispielsweise kann Hitze sehr schnell aufnehmen und verteilen. Die Wärme wird folglich aber nicht im Material gespeichert, weil diese direkt an die Umgebung abgegeben wird. Die Wärmekapazität ist recht niedrig, was aber nicht heißt, die Wärme wird langsam aufgenommen.

Wärmekapazität

Die Wärmekapazität ergibt sich aus der zunehmenden und abnehmenden Wärmeenergie sowie der daraus resultierenden Temperaturänderung. 

Berechnet wird dabei wie viel Wärmeenergie einem Material hinzugefügt werden muss, damit es sich um 1 Kelvin (K) erwärmt. Kelvin wird vor allem in der Naturwissenschaft zur Angabe von Temperaturen verwendet und kennzeichnet in unserem Fall die Basiseinheit der thermodynamischen Temperatur.

Die spezifische Wärmekapazität definiert die Fähigkeit eines Stoffes, thermische Energie zu speichern.

Oft wird Wärmekapazität als Wärmespeicherung bezeichnet und besonders Metalle unterscheiden sich in ihren Wärmekapazitäten. Im Umkehrschluss kann man sagen, sofern Materialien eine hohe Wärmekapazität haben, kann mehr Energie aufgenommen werden und das Material würde länger heiß bleiben.

Kupfer beispielsweise kann Hitze sehr schnell aufnehmen und verteilen. Die Wärme wird folglich aber nicht im Material gespeichert, weil diese direkt an die Umgebung abgegeben wird. Die Wärmekapazität ist recht niedrig, was aber nicht heißt, die Wärme wird langsam aufgenommen.

Temperaturleitfähigkeit

Die Temperaturleitfähigkeit beschreibt die zeitliche Veränderung der Temperatur eines Materials. Demzufolge wird Temperaturleitfähigkeit in der Einheit von Zeit (t) angegeben.

Man schaut sich die Temperaturverteilung eines Körpers an und kann anhand der Wärmeleitung die Schnelligkeit der Temperaturausbreitung bestimmen.

Kurzum: durch die Temperaturleitfähigkeit kann beobachtet werden, wie schnell ein Material auf Temperaturveränderungen reagieren kann. Je schneller ein Metall auf die thermische Anpassung reagiert, desto präziser wird Wärme an das Bratgut abgegeben.

Kupfer hat eine sehr gute Temperaturleitfähigkeit und reagiert daher schnell auf thermische Veränderungen.

Temperaturleitfähigkeit

Die Temperaturleitfähigkeit beschreibt die zeitliche Veränderung der Temperatur eines Materials. Demzufolge wird Temperaturleitfähigkeit in der Einheit von Zeit (t) angegeben.

Man schaut sich die Temperaturverteilung eines Körpers an und kann anhand der Wärmeleitung die Schnelligkeit der Temperaturausbreitung bestimmen.

Kurzum: durch die Temperaturleitfähigkeit kann beobachtet werden, wie schnell ein Material auf Temperaturveränderungen reagieren kann. Je schneller ein Metall auf die thermische Anpassung reagiert, desto präziser wird Wärme an das Bratgut abgegeben.

Kupfer hat eine sehr gute Temperaturleitfähigkeit und reagiert daher schnell auf thermische Veränderungen.

Sind dicke Pfannen besser?

Es könnte so einfach sein: Materialien mit schlechten thermischen Eigenschaften werden doppelt geschichtet, damit sich die Wirkung verstärkt. So einfach geht das leider nicht. Sofern ein Metall eine schlechte Wärmeleitung hat, wird sich das nicht verbessern nur weil es dicker geschichtet wird. Die thermische Begebenheit des Materials hängt nicht von der Dicke ab. Im Gegenteil, durch einen dickeren Pfannenboden wird die Aufheizzeit nochmals verlängert und die Wärmeabgabe wird weniger direkt.

Eine Sache die sich verbessern kann, ist die gleichmäßige Hitzeverteilung. Tests haben gezeigt, dass dicker geschichtete Pfannen die Wärme gleichmäßiger in alle Bereiche verteilen können. Weil ein größerer Abstand zwischen Herdplatte und Pfannenoberfläche herrscht, wird die Hitze direkt gleichmäßig in alle Bereiche gegeben und konzentriert sich nicht nur in der Pfannenmitte.

Um die gewünschte Wirkung zu erreichen, werden daher oft Metalle miteinander kombiniert, damit gute Wärmeleitung mit robuster Substanz gepaart wird.

Selbstverständlich kann ein dicker Pfannenboden die Wärme besser speichern, jedoch wird die Pfanne ziemlich schwer und unhandlich plus die Kontrolle über die Hitzedosierung geht verloren.

 

 

Die besten Materialkombinationen

Fakt ist: ein Metall kann nicht alle positiven Eigenschaften vereinen. Stimmt die Wärmeleitung, leidet höufig die Alltagstauglichkeit. Ist das Metall besonders robust, leitet es wiederrum meist schlecht. Durch Mehrschichtpfannen werden die besten Eigenschaften der Materialien miteinander vereint.

Besonders beliebte Materialkombinationen sind:

- Kupferkernschicht mit Edelstahlaußenschichten

- Edelstahl mit Aluminiumkern

5-Schicht-System mit Kupferkernschicht:

  1. Olav Pfanne mit Kupferkern

Unser Fazit

Herzlichen Glückwunsch! Du hast das Ende unseres Guides erreicht und bist jetzt Experte im Thema Pfannenmaterialien.

Falls dir jetzt der Kopf von den ganzen Informationen schwirrt, hier das wichtigste in meinen Augen: Die intensive Recherche hat mir gezeigt, dass man bei Pfannen auf ein Mehrschichtsystem setzen sollte. Auf diese Weise kann man gleichzeitig ein robustes Material mit einem thermisch gut leitenden kombinieren.

Mein persönlicher Testsieger ist eine Kupferkernpfanne mit Edelstahlummantelung. So behält man sich von außen das pflegeleichte und robuste Material und erhält durch den Kupferanteil einen starken Kern, damit die Wärme gleichmäßig verteilt wird und Speisen trotzdem mit hoher Präzision angebraten werden.

Du bist zwar schlauer aber nicht entscheidungssicherer geworden? Kein Problem, hier beraten wir dich gerne: hello@myolav.de.

Weblinks

Wikipedia: Thermische Energie https://de.wikipedia.org/wiki/Thermische_Energie

NDR: Pfannen kaufen und richtig pflegen https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Pfannen-kaufen-und-richtig-pflegen,pfanne108.html

SWR: Die richtige Pfanne https://www.swr.de/buffet/leben/pfannen/-/id=257304/did=17441814/nid=257304/74gi5e/index.html