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Alles, was du über Töpfe wissen musst

Ohne die richtigen Töpfe geht in der Küche nichts. Doch worauf kommt es beim Kauf eines Kochtopfs an, welches Modell ist das richtige und wie viele braucht man eigentlich?

Wir haben alle Informationen rund um den Kauf des Topfes zusammengefasst. Darüber hinaus erfährst du in unserem Topf Ratgeber auch, wie die verschiedenen Kochtechniken im Topf funktionieren und welche Rezepte im Topf besonders gut gelingen. Aber auch zu Themen wie Reinigung, Pflege und Entsorgung erfährst du alles in unserem Guide.

Und wenn es richtig schnell gehen soll, dann springe einfach direkt zu unserer Checkliste zum Abschluss.

Autorin Artikel

Die Autorin: Vera

liebt Risotto, Pasta und Saucen - und hat ein großes Faible für Kochtöpfe aller Art.

Alles, was du über Töpfe wissen musst

Ohne die richtigen Töpfe geht in der Küche nichts. Doch worauf kommt es beim Kauf eines Kochtopfs an, welches Modell ist das richtige und wie viele braucht man eigentlich?

Wir haben alle Informationen rund um den Kauf des Topfes zusammengefasst. Darüber hinaus erfährst du in unserem Topf Ratgeber auch, wie die verschiedenen Kochtechniken im Topf funktionieren und welche Rezepte im Topf besonders gut gelingen. Aber auch zu Themen wie Reinigung, Pflege und Entsorgung erfährst du alles in unserem Guide.

Und wenn es richtig schnell gehen soll, dann springe einfach direkt zu unserer Checkliste zum Abschluss.

Worauf achten beim Kauf von Töpfen?

Egal, ob du deine Küchenausstattung upgraden möchtest oder gerade erst einsteigst und Kochen neu für dich entdeckt hast: Bevor du dich vorschnell mit der günstigsten Option eindeckst, solltest du ein paar Faktoren abwägen, die wir hier erläutern wollen.

Die Entscheidung für den richtigen Kochtopf beziehungsweise das richtige Sortiment ist letztendlich eine individuelle und hängt von vielen persönlichen Aspekten ab.

Zunächst einmal kommt es auf die eigenen Koch- und Essgewohnheiten an. Einsteiger und Gelegenheitsköche und -köchinnen sind schon mit einer Basic Ausstattung gut bedient. Leidenschaftliche Kochliebhaber benötigen mehr als einfaches Kochgeschirr und sollten sich auch über Spezialtöpfe informieren. Es empfiehlt sich, vorab eine Liste mit den eigenen Lieblingsgerichten zu erstellen.

 

1. Welche Form und welche Größe sollte der Topf haben?

Die Form und Größe hängt von Höhe und Durchmesser des Topfes ab. Während ein kleinerer, flacher Topf für Eier kochen gut geeignet ist, eigenen sich höhere, schmale Töpfe beispielsweise für Spargel oder Spaghetti gut.

Die Höhe des Topfes beschreibt normalerweise die äußere Randhöhe vom oberen Rand lotrecht bis zur Aufstandfläche. Dabei werden Deckel und Griffe nicht mit einberechnet.

Das Fassungsvermögen hingegen beschreibt, wie viel der Topf maximal fassen kann – also die randhohe Füllung, nicht aber die nutzbare Füllmenge, die meist deutlich darunter liegt. Dabei kommt es auch auf die Zubereitungsart an: während man bei einem Topf mit etwa 5 Litern Fassungsvermögen noch über 4 Liter zum leichten simmern nutzen, dürfen für schäumendes Nudelwasser vielleicht nur 3 Liter hineingegeben werden. Zuletzt gibt der Durchmesser die Größe des Bodens für die Herdplatte an.

Welches Fassungsvermögen nun das richtige ist, hängt maßgeblich davon ab, welche Gerichte und für wie viele Personen gekocht werden soll.

Bei der Größe des Kochbodens sollte darauf geachtet werden, dass diese zur eigenen Kochfläche passt. Ist der Topf zu klein, geht Energie verloren, ist der Topf zu breit, funktioniert die Wärmeverteilung nicht gleichmäßig.

Eine durchschnittliche Größe für den Bodendurchmesser wären 20 cm. Dabei ist mit einem Fassungsvermögen von etwa 4 Litern zu rechnen. Wer im Set kauft, erleichtert sich die Entscheidung und ist für verschiedene Portionsgrößen und Speisen gut ausgestattet.

2. Welches Material für Töpfe?

Das richtige Material ist entscheidend für die Qualität, aber auch für die Nutzbarkeit. Denn nicht jedes Material verträgt sich mit jeder Herdart. Abgesehen davon bieten die verschiedenen Materialien jeweils ihre eigenen Vor- sowie Nachteile.

Gusseisen Topf

Gusseisen besitzt eine gute Wärmeleitfähigkeit und ist ein recht dickes Material. Dadurch lassen sich gusseiserne Töpfe auf hohe Temperaturen erhitzen, wobei die Wärme sehr gleichmäßig geleitet wird.

Durch den dicken Boden benötigen Gusseisen Töpfe etwas länger, bis sie heiß werden. Dafür halten sie diese Temperatur anschließend lange aufrecht. Gusseisen ist robust und vergleichswiese schnitt- und kratzfest. Dadurch ist es in der Reinigung recht unkompliziert und lässt sich auch in der Spülmaschine säubern.

Aluguss Topf

Aluguss Töpfe besitzen eine besonders gute Wärmeleitfähigkeit sowie eine gute Speicherung der Wärme, wodurch die Speisen auch nach dem Kochen noch über längere Zeit warm bleiben. Sie sind dabei sehr effizient, nehmen die Wärme auf und leiten sie weiter, ohne Energie zu verlieren. Aluguss Töpfe sind sehr leicht. Im Inneren sind sie mit einer Antihaft-Beschichtung ausgestattet, wodurch einfach zu reinigen sind. Dabei ist auf eine gute Qualität der Beschichtung zu achten.

Edelstahl Topf

Edelstahl weist viele für Kochgeschirr wichtige Eigenschaften auf. So sind Edelstahl Töpfe rostfrei, hitzebeständig, leicht zu reinigen und weisen eine hohe Geschmacks- und Geruchsneutralität auf, sodass Aromen beim Kochen nicht verfälscht werden.

Jedoch weist Edelstahl einen niedrigen Wärmeleitkoeffizienten auf und braucht somit länger, um Wärme an das Innere weiterzugeben. Dafür bleibt die Temperatur lange im Topf erhalten.

Emaille Topf

Ein Emaille Topf besitzt meist einen Eisenkern und eine Emaille-Beschichten. Durch Eisen erhält dieser Topf die nötige Wärmeleitfähigkeit, Emaille schützt das Material vor Rost. Emaille ist lebensmittelneutral. Das besondere an Emaille ist, dass es dieses Material in verschiedenen Farben verarbeitet werden kann. Das erlaubt mehr Kreativität und Vielfalt bei Emaille Töpfen.

Die Griffe der Emaille Töpfe können beim Kochen häufig sehr schnell sehr heiß werden, weshalb hier ein wenig Vorsicht geboten ist. Zudem sind sehr extreme Temperaturunterschiede zu vermeiden, da sonst die Emaille-Beschichtung springen könnte. Das heißt: nachdem mit heißem Wasser gekocht wurde, sollte der Emaille Topf nicht sofort mit kaltem Wasser ausgespült werden. Kleine Kratzer beeinträchtigen jedoch die Funktionsfähigkeit nicht, sondern sind ein reiner Schönheitsmakel. Bei schwereren Beschädigungen sollte jedoch aufgepasst werden, da Emaille Splitter ähnlich wie Glassplitter keineswegs verschluckt werden sollten.

Kupfer Topf

Kupfer ist ein hochwertiges Material, das eine besonders hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt. Außerdem kann die Wärme sehr schnell angepasst werden. Damit bietet ein Kupfer Topf optimale Bedingungen für ein angenehmes Kocherlebnis.

Jedoch ist Kupfer ein sehr empfindliches Material - es eignet sich daher am besten in einem Materialmix z.B mit Edelstahl.

3. Beschichtet oder unbeschichtet?

Eine Beschichtung hat den praktischen Vorteil, dass Speisen nicht so schnell anbrennen und sich auch ohne Fett zubereiten lassen. Sie sind somit auch leichter zu reinigen, da die Speisen nicht am Boden festkleben bleiben. Jedoch muss man dafür bei der Reinigung auch etwas sorgsamer vorgehen. Am besten pflegst du sie per Hand. Beim Kochen solltest du auf Holz- oder Plastiklöffel setzen, um die Beschichtung nicht zu beschädigen.

Klassische Kochtöpfe sind nicht beschichtet - wir würden dir für de Grundausstattung auch zu normalen Töpfen, mit Edelstahloberfläche raten.

4. Welche Töpfe sind ofentauglich?

Töpfe aus Metall sind in der Regel ofentauglich. Der Schmelzpunkt von Gusseisen, Edelstahl, Kupfer oder Aluguss ist weitaus höher als die Temperaturen eines Backofens hergeben. Auch Glaskeramik oder Steingut lassen sich im Ofen verwenden. Jedoch ist hier auf starke Temperaturschwankungen zu achten, die zum Bruch des Materials führen können.

Man sollte somit auf die Hitzebeständigkeit (250 bis 300 ° C) des Topfes achten. Häufig findet man diese am Topfboden.

Besonders Töpfe aus Gusseisen sind für die Verwendung im Backofen gut geeignet, da sie zum einen sehr hohe Temperaturen aushalten und zum anderen die Hitze des Ofens sehr gleichmäßig und gut in ihrem Inneren verteilen.

Wichtig ist auch darauf zu achten, ob die Griffe des Topfes hitzebeständig sind. Bei Edelstahltöpfen sollten die Griffe beispielsweise ebenfalls aus Edelstahl sein, oder aber alternativ aus hitzebeständigem Kunststoff.

Aber Vorsicht: bei der Verwendung eines Edelstahl Topfes im Backofen kann die Metalloberfläche sich verfärben. Dazu kommt, dass Gerichte im Edelstahl Topf im Ofen schneller einbrennen. Das kann zu einem sehr unangenehmen Reinigungsprozess im Anschluss führen.

Die erste und einfachste Regel ist: wenn der Hersteller den Ofen nicht als backofentauglich kennzeichnet, gehört der Topf nicht in den Ofen. Achte dabei auch auf Symbole für die Bachofentauglichkeit.

Auf keinen Fall dürfen Töpfe mit Plastik oder Holzgriffen in den Ofen, da Plastik schmilzt und Holz verkohlen würde.

5. Welche Töpfe brauchst du? Lieber ein Topfset?

Ob ein Topfset als Investition lohnt, ist davon abhängig, welche Speisen und in welchem Ausmaß man kochen möchte. In der Profiküche und auch für engagierte Hobbyköche können Tofsets eine gute Lösung sein. Wer direkt im Set kauft, setzt auf denselben Qualitätsstand bei allen Produkten. Das kann das Kochen erleichtern, da jeder Topf denselben Umgang erfordert. Auch bei einer Neu- oder Erstausstattung der eigenen Küche kann ein Kochtopfset die richtige Wahl sein: so hat man einheitliches Kochgeschirr für verschiedene Gerichte und spart gegebenenfalls Mengenrabatt.

Ansonsten empfiehlt es sich, auf die eigenen Essgewohnheiten zu schauen: für wie viele Personen wird gekocht? Welche Speisen werden am meisten zubereitet? Welche Faktoren (ofenfest, induktionstauglich etc.) sind mir wichtig in meiner Küche?

6. Wichtige Kochtechniken im Topf

Dein Topf eignet sich für verschiedene Kochtechniken und kann mehr, als bloß Wasser zum Kochen bringen.

Frittieren im Topf

Es braucht nicht zwangsläufig eine Fritteuse zum Frittieren. Pommes, Quarkbällchen, Donuts und co. lassen sich auch im Topf frittieren – auch ohne Fettspritzer.

Dafür benötigt man ein geeignetes Öl. Gut für das Frittieren eignen sich kaltgepresste sowie raffinierte Pflanzenöle. Aber auch Kokos- oder Palmkernfett sind eine gute Wahl. Butterschmalz hat einen hohen Rauchpunkt, gibt der Speise jedoch einen buttrigen Beigeschmack. Grundsätzlich eignen sich eigentlich fast alle Fette für das Frittieren zuhause, solange das Fettbad nicht über 175°C erhitzt wird. Geschmacksneutrale Fette eignen sich natürlich besser, um die Speise nicht zu beeinflussen. Wer es etwas „gesünder“ haben möchte, greift zu Ölen mit mindestens 60 % einfach ungesättigten Fettsäuren.

Wichtige Tipps fürs Frittieren

1. Zunächst bedarf es einem größeren Topf mit etwa vier bis fünf Liter Fassungsvermögen, sodass dein Fettgebäck genug Platz hat. Wichtig ist ein hoher Rand, der vor Fettspritzern schützt.

2. An Fett sollte nicht gespart werden, da das Frittiergut quasi schwimmen muss, damit es nicht bloß angebraten wird.

3. Die Temperatur darf nicht zu hoch gewählt werden, auch wenn man noch so ungeduldig ist. Empfohlen werden 160 bis 175 °C, keineswegs aber über 180°C. Dann verbrennt die Speise von außen und bleibt innen roh.

4. Zudem solltest du das Fettbad langsam erhitzen, um Spritzer zu vermeiden. Du kannst die Stäbchenprobe machen: wenn du einen Holzlöffel oder ein Stäbchen in das Fett tauchst und Bläschen hochsteigen, ist das Öl heiß genug, um dein Gargut hinzuzugeben.

5. Wichtig ist es, lieber kleine Mengen nacheinander auszubacken, damit das Öl nicht zu sehr abkühlt. Die Folge wäre ein matschiger Teig. Außerdem braucht es Platz zum Schwimmen, damit eine knusprige Kruste entstehen kann.

6. Frittiere zudem nicht länger als nötig. Das sind bei Churros etwa zwei Minuten, bei Backfisch fünf. Würzen solltest du deine Speisen erst im Anschluss.

7. Zuletzt musst du dein Fettgebäck gut abtropfen lassen. Übrigens kannst du das Frittieröl auch mehrmals benutzen, solange es noch gut ist. Das erkennst du am Geruch und auch an der Konsistenz – wenn es zähflüssig ist oder brennend riecht, solltest du es entsorgen. Auf keinen Fall darfst du es über dem Ausguss weggießen. Kleine Mengen gehören in den Restmüll.

Schmoren im Topf

Beim Schmoren folgen zwei Schritte aufeinander. Zunächst wird die Speise in heißem Fett im offenen Schmortopf angebraten, anschließend gegart. Dazu wird kochende Flüssigkeit hinzugegeben. Dabei entsteht ein Dampf, der den Garprozess unterstützt. Gegebenenfalls wird nachträglich Flüssigkeit hinzugegeben. Man benötigt zum Schmoren hitzebeständiges Fett und einen Topf mit schließendem Deckel.

Einkochen im Topf

Für das Einkochen im Topf benötigt man kein spezifisches Equipment. Es reichen Topf, Einmachgläser, ein Thermometer, ein Geschirrtuch und Wasser. Das Tuch legst du auf den Boden des Topfes, anschließend stellst du deine Gläser hinein. Sie sollten mindestens bis zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt sein können, falls du die Gläser stapeln musst. Übrigens: das Wasser im Topf muss die gleiche Temperatur haben wie der Inhalt deiner Gläser. Kochst du rohe Kirschen ein, gib sie in kaltes Wasser. Möchtest du warmen Kompott einkochen, erwärme das Wasser im Topf vor. Das Thermometer am Topfrand dient dem Überprüfen der Einkochtemperatur. Die Einkochzeit sollte nicht überschritten werden, da sonst Nährstoffe verloren gehen. Nimm den Topf nach der Zeit vom Herd und lass ihn abkühlen oder aber hebe die Gläser mit einem Glasheber aus dem Topf. Nachdem die Gläser vollständig abgekühlt sind, kannst du sie im Schrank verstauen. Diese Methode ist für säurehaltige Lebensmittel wie Obst geeignet.

7. Angebrannten Topf reinigen

Dein Topf ist angebrannt? Kein Grund ihn direkt zu entsorgen. Verschiedene Hausmittel können helfen.

Du kannst auf Essig, Zitronensäure oder Spülmittel zurückgreifen. Bei hartnäckigen Flecken können Backpulver oder Cola helfen. Aber auch Salz und Cola können im Notfall schon etwas helfen.

Für die Behandlung mit Essig mischst du diesen 1:3 mit Wasser und gießt es in den Topf, sodass die angebrannte Kruste vollständig bedeckt ist. Anschließend erhitzt du den Topf, bis das Wasser zu kochen beginnt und stellst die Herdplatte danach ab. Dann lässt du es 15 bis 20 Minuten einwirken und kannst danach die Reste lösen.

Die Vorgehensweise mit Zitronensäure ist etwa dieselbe. Nutze dafür etwa 20 Gramm Zitronensäure. Hierbei kannst du schon nach etwa 10 Minuten den Topf ausspülen.

Für eine Reinigung mit Spülmittel, einfach das Eingebrannte mit Wasser bedecken, ein bisschen Spülmittel hinzufügen und die Mischung aufkochen. Abdrehen, abkühlen lassen und ausspülen.

Ebenso funktioniert es mit Backpulver oder Natron.

Cola musst du über Nacht einwirken lassen und kannst den Topf am nächsten Tag leichter reinigen.

Eine Notlösung stellt die Reinigung mit Salz dar: Angebranntes mit Wasser bedecken und zwei EL Salz hinzugeben. Das Ganze aufkochen und abkühlen lassen und dann den Topf mit einem Schwamm reinigen.

8. Welcher Topf ist induktionsgeeignet?

In der Regel sollte dem Topf ein Hinweis des Herstellers beigefügt sein, aus dem sich ablesen lässt, ob der Topf oder das Topfset für Induktion geeignet ist. Häufig wird es auch extra als induktionsfähiger Kochtopf oder Induktionskochgeschirr gekennzeichnet.

Der Topf muss magnetische Eisenbestandteile beziehungsweise einen speziellen, magnetischen Boden besitzen.

Gusseisen und Stahl-Emaille Töpfe sind induktionsgeeignet. Reines Aluminium, Edelstahl, Aluguss und Kupfer hingegen nicht. Aber: häufig wird diesen Topfarten eine ferromagnetischen Schicht am Boden hinzugefügt, wodurch sie dann auch auf dem Induktionsherd genutzt werden können.

Daher ist beim Kauf darauf zu achten, ob sich ein Hinweis über die Induktionstauglichkeit des Topfes findet oder man testet es selbst mit einem Magneten.

Ein zu kleiner Topf, der die Induktionsherdplatte nicht vollständig abdeckt, kann dazu führen, dass das Magnetfeld außerhalb des Topfes streut. Das führt dazu, dass sich das Kochfeld selbst ausschaltet.

Ist der Topf größer als die Herdplatte verzögert sich der Prozess der Erwärmung, wodurch Energie verschwendet wird. Außerdem werden die Speisen nicht gleichmäßig gegart.

9. Ab wann Topf entsorgen?

Bevor du deinen Topf entsorgst, solltest du überlegen, ob er sich nicht noch reinigen lässt oder ob du ihn gegebenenfalls weiterverschenken kannst. Je weniger Müll, desto besser und solange sich der Topf benutzen lässt, gehört er nicht weggeschmissen.

Schwere Verschmutzungen sind zunächst einmal kein Grund, den Topf wegzugeben. Vieles lässt sich immer noch reinigen. Denke außerdem darüber nach, den Topf zum Schrotthändler oder zum Sperrmüll zu geben.

Unbrauchbar wird dein Topf, wenn beispielsweise die Beschichtung sehr stark beschädigt ist und es keinen passenden Wiederbeschichtungsservice dafür gibt. Du spürst dies, wenn dein Essen ständig anbrennt, die Reinigung erschwert ist oder der Boden sich sehr rau anfühlt. Auch wenn das Metall verformt ist, sollte dein Topf nicht mehr benutzt werden, da er dann auch nicht mehr auf der Herdplatte steht.

Ebenfalls abgebrochene Griffe machen den Topf unbenutzbar, da der heiße Topf so nicht mehr angehoben werden kann. Darüber hinaus sollte rostendes Material weggeschmissen werden. Wenn dein Topf somit wirklich nicht mehr zu retten ist, bringst du ihn am besten zum Wertstoffhof. Metall gehört nicht in den Restmüll.

Checkliste: Das Wichtigste in Kürze

1. Welche Töpfe brauchst du?

Welcher Topf der richtige ist bzw. wie viele und welche Töpfe du in deiner Küche brauchst, hängt von den eigenen Essgewohnheiten (was wird hauptsächlich gekocht und für wie viele Personen) ab. Ein Topf mit 20cm Durchmesser sollte in jeder Küche zu finden sein - ein guter Allrounder für alles. 16cm sind perfekt für Nudel- oder Reisbeilagen. 26cm eignen sich, wenn es mal mehr sein darf oder für Suppen. Soßenliebhaber und fortgeschrittene Köche entscheiden sich zudem für eine Stielkasserole.

2. Welches Material für Töpfe?

Es gibt Töpfe aus verschiedenen Materialien: Gusseisen, Aluguss, Edelstahl, Emaille oder Kupfer. Sie unterscheiden sich in ihrer Wärmeleitfähigkeit und in ihrer Empfindlichkeit. Gusseisen speichert Wärme gut, benötigt jedoch lange, bis es heiß wird. Kupfer leitet, wie bei Pfannen, am besten und eignet sich besonders gut für Soßen, die auf den Punkt gekocht werden müssen.

3. Welche Töpfe sind ofenfest?

Töpfe aus Metall sind in der Regel ofentauglich. Achte dabei aber auf die Griffe: auf keinen Fall darf Plastik oder Holz in den Ofen.

4. Welchen Vorteil hat ein beschichteter Topf?

Ein beschichteter Topf hat den Vorteil, das Lebensmittel nicht anhaften oder anbrennen. Dafür musst du bei der Pflege etwas vorsichtiger sein. Klassische Kochtöpfe sind in der Regel unbeschichtet.

5. Welche Töpfe sind induktionsgeeignet?

Töpfe mit magnetischem Boden sind induktionstauglich. Achte am Besten auf die Herstellerhinweise.